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Stift Essen (Abschriften und Originale von Urkunden und Akten)
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Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Verträge zwischen dem Stift Essen und den Grafen von Limburg wegen der Gerechtsame auf der Lippeheide, (1483, 1492); Begehung der Grenze zwischen dem Stift Essen sowie Kirchspiel und Gericht Mühlheim (a.d. Ruhr), (1648); Grenze zwischen dem Stift und Gericht Essen sowie Kirchspiel und Gericht Mühlheim auf der Lipperheide, (1555); Gerechtsame des Stifts auf der Lipperheide, (1531); Protokolle des Holzgerichts der Borbecker Mark zu Borbeck, (1589, 1595, 1600, 1601); Reformation der Statuten der Borbecker Mark, (1647); Gerichtsordnung des Stifts Essen, (1738); Verhör verschiedener Zeugen in einem Zaubereiprozess im Stift Essen, (1589); die der Zauberei beschuldigte Elisabeth Arendt beteuert gegenüber der Äbtissin ihre Unschuld und bittet um Einholung eines unabhängigen juristischen Gutachtens, (1583); Berichte an die Äbtissin die Sachen Zaubereiprozess, 1589; Protokoll über die auf eigenen Antrag an den 18 der Zauberei verdächtigten an der Emscher vorgenommenen Wasserprobe und nachfolgende peinliche Befragung, 1589; juristisches Gutachten zur durchgeführten Wasserprobe (Auszug), (1589); Privilegien der Fürstäbtissin an Dorf und Stadt Steele, (1467, 1618, 1626, 1646, 1681, 1683, 1731); Testament des Arnold Robert von der Porten, (1696)
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.