Urkunde Nr. 32 - Verkauf eines Feldes
Vollständigen Titel anzeigen
A-AUS, 32
A-AUS Allgemeine Urkundensammlung
Allgemeine Urkundensammlung >> 1401-1500
28. Juni 1439
Bernd von Nijmegen (Nymeghen) verkauft dem Ehepaar Bernd und Grete Schele (Bernde Schelen ... Greten), Bürger zu Münster, für eine Summe Geldes einen Morgen Land, das beim Münstertor? (munster pforten) vor Wolbeck (vor der Waltbecke) und zwischen dem Land der Fye von dem Berge (Berghe) und des Lubert von Polingen (Lubberts van Polyngen) gelegen ist. Das Land ist freies Allodialgut (vry dorslachtich eghen) und mit zwei Scheffel Morgenkorn - hälftig in Roggen und Gerste -, die auf das Haus Wolbeck (up dat hus to Woltbecke) zu bringen sind, belastet. Der Aussteller kündigt sein Siegel und das des Eberhard von Merfeld (Evert van Mervelde) an, der auf seine Bitte mitsiegelt.
Fragment
Original Pergament Niederdeutsch, 2 Siegel ab.
Archivale
Bürgen/Zeugen: Zeugen: Heinrich Hörstel (Hinrich Horstel), Cord von Nijmegen (Nymeghen)
Edition: MUB I/686
Rückvermerke: dusse bref ... (15. Jh.); Inhaltsvermerk (19. Jh.)
Edition: MUB I/686
Rückvermerke: dusse bref ... (15. Jh.); Inhaltsvermerk (19. Jh.)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:27 MEZ