Der Offizial von Konstanz beurkundet auf Bitte der Margarete Schaller ein Zeugenverhör betreffend das Leibeigenschaftsverhältnis zum Kloster St. Gallen aus Anlaß der Verheiratung der Tochter Anna an Gut Üli von Weingarten. Neben der genannten Mutter sagen aus ihre Verwandten Verena Igel ("Yglin") sowie Ulrich und Hans Elser, Bürger von Konstanz.
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 U 2244
B 515 U 2244
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden >> Urkunden
1407 Mai 23 (x kalendas Junii)
17,1 x 20,6 (Höhe x Breite)
Urkunden
Lateinisch
Ausstellungsort: Konstanz
Aussteller: Offizial von Konstanz
Empfänger: Margarete Schaller
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., aufgedr., abg.
Druck: UB St. Gallen IV Nr. 2394
Aussteller: Offizial von Konstanz
Empfänger: Margarete Schaller
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., aufgedr., abg.
Druck: UB St. Gallen IV Nr. 2394
Elser, Hans
Elser, Ulrich
Gut, Anna
Gut, Üli
Igel, Verena
Schaller, Anna
Schaller, Margarete
Yglin, Verena
Konstanz KN
Konstanz KN; Bistum, Offizial
Konstanz KN; Einwohner
St. Gallen [CH]; Kloster, Leibeigene
Weingarten RV; Einwohner
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ
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