1768 Sept. 19. Simon August, Graf und Edler Herr zur Lippe, bestätigt dem Sohn des 1737 verstorbenen Nach- und Scharfrichters Meister Peter Claus zu Lemgo Johann Christian Friederich Claus gemäß der dem Vater erteilten Konzession in dem Nachrichteramt in der Grafschaft Lippe mit den dazu gehörigen Wrasenmeistereien. Nach seinem Tode soll sein Sohn Johann Heinrich Ernst Claus bei solchem Nachrichteramt und Zubehör verbleiben. Geben auf unserer Residentz Detmold, den 19 ten Septembris 1768. Pergament mit anhängendenSiegel des Grafen Simon August und seiner eigenhändigen Unterschrift.
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1768 Sept. 19. Simon August, Graf und Edler Herr zur Lippe, bestätigt dem Sohn des 1737 verstorbenen Nach- und Scharfrichters Meister Peter Claus zu Lemgo Johann Christian Friederich Claus gemäß der dem Vater erteilten Konzession in dem Nachrichteramt in der Grafschaft Lippe mit den dazu gehörigen Wrasenmeistereien. Nach seinem Tode soll sein Sohn Johann Heinrich Ernst Claus bei solchem Nachrichteramt und Zubehör verbleiben. Geben auf unserer Residentz Detmold, den 19 ten Septembris 1768. Pergament mit anhängendenSiegel des Grafen Simon August und seiner eigenhändigen Unterschrift.
01.01.01 U, NL 19/6
01.01.01 U [S 1] 01 Urkunden
[S 1] 01 Urkunden >> 01 Stadt Lemgo (Alt- und Neustadt) - Haupturkundenarchiv >> Urkunden nach 1701
1768.09.19
Schlagwort: Dienst- und Werkverträge
Darin: NL 19 (Clausen)
Enthält: Ausf., Perg., rotes Siegel in Holzkapsel, hdt.
Darin: NL 19 (Clausen)
Enthält: Ausf., Perg., rotes Siegel in Holzkapsel, hdt.
Sonstige Empfänger
Archivale
Aussteller: Urkundenaussteller: Edelherr/Graf/Fürst zur Lippe
1737
1768
August
Christian
Claus
Detmold
Edler
Ernst
Friederich
Graf
Grafen
Grafschaft
Heinrich
Herr
Johann
Konzession
Lemgo
Lippe
Meister
Nach-
Nachrichteramt
Pergament
Peter
Residentz
Scharfrichters
Septembris
Simon
Sohn
Tode
Unterschrift
Vater
Wrasenmeistereien
Zubehör
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:40 MEZ
Public Domain Mark 1.0 Universell