Jutte van Sandages, Witwe des Knappen Frederke van Scagen, und ihr Sohn Gerd van Scagen verkaufen an Abt, Prior und Konvent des Klosters Rastede eine jährliche Rente von 22 Bremer Groten aus ihrem Hof ("huse, erve unde gude") in Gristede, das Hanneke Hillinge bebaut, sowie eine Rente von 24 Groten aus einem Viertel Land, das in Bardenfleth (Bardenvlete) bei dem Moor zwischen dem Gut der Jungfrauen von Blankenburg und dem der Lise Slepegrellen gelegen ist, für 20 "Rinsche gulden, gud van golde, recht na munte unde swar genoch van wichte, alze to Bremen vor de wessele an tale und munte ghenge unde geve synt". Zahlbar sind die beiden Rente an zwei Terminen. Es besteht ein Rückkaufsrecht. Beide Renten sind mit je 10 rheinischen Gulden rückkaufbar, die Gristeder Rente kann auch auf 11 Groten durch Zahlung von 5 Reichstalern gekürzt werden. Die Aussteller leisten volle Währschaft. Siegelankündigung des Gerd van Scagen (auch für seine Mutter) und auf Bitten beider Vertragsparteien des Bruders der Jutte, Diderick Swinge, und des Knappen Gerd Slore. 1458 Juni 15

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Niedersächsisches Landesarchiv
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