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Leonhard Lentz, Wagner, Bürger zu Talheim an der Schozach (Thalheim an der Schotzach) verkauft sein Haus mit Hofreite, Scheune und Stall neben Konrad Zimmermann für 365 fl. an Johann von Gleichen, Komtur des Deutschen Ordens zu Heilbronn (Haylbron).
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Leonhard Lentz, Wagner, Bürger zu Talheim an der Schozach (Thalheim an der Schotzach) verkauft sein Haus mit Hofreite, Scheune und Stall neben Konrad Zimmermann für 365 fl. an Johann von Gleichen, Komtur des Deutschen Ordens zu Heilbronn (Haylbron).
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 342 Deutscher Orden: Kommende Horneck/Neckaroberamt (ab 1788)
Deutscher Orden: Kommende Horneck/Neckaroberamt (ab 1788) >> Urkunden >> 1594-1598
1595 Juli 30 (den dreyßigsten tag Monats July)
Kommende Heilbronn
Urkunden
Siegler: Schultheiß, Bürgermeister und Gericht zu Talheim (Gemeins fleckhen gewohnlich Insigel)
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg. in Holzkapsel - Rve.: 1) "Kauffbrieve uber ein Behausung und hoffraithen zu Thalheim von Leonhardt Lentzen Wägner daselbsten umb 365 fl. zu des hauß Källtern erkaufft denn 30 Jully Ao. 95". [17. Jh.]; - 2) "die Scheuern, damit desto beßer Platz umb die Kalltern zufahren und Püeten zustellen ist abgebrochen worden Ao. 1595, deß hauß aber steth noch, und wurdt Jerlich umb 5 fl. hauß zins daraus zu geben verlihen Actum martini Ao. 1604. he... uf verzeichnet". [17. Jh.]
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.