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Heinrich von der Tann genannt von Bieberstein bekundet, dass ihm
Heinrich [von Hohenberg], Abt von Fulda, eine im Folgenden inserierte
Urkunde aus...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1331-1340
1334 August 11
Ausfertigung, Pergament, abhängendes Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ... sub anno et die premissis
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Heinrich von der Tann genannt von Bieberstein bekundet, dass ihm Heinrich [von Hohenberg], Abt von Fulda, eine im Folgenden inserierte Urkunde ausgestellt hat. Siegelankündigung. Inserierte Urkunde: Heinrich [von Hohenberg], Abt von Fulda, bekundet, dass er Heinrich von der Tann genannt von Bieberstein und dessen Erben für 50 Pfund Heller Eigengut (allodio nostro) in Tann (Tanne) [Tann, Rhön?] zum Nutzen des Klosters verpfändet hat, das diesem bereits für 100 Pfund Heller urkundlich verpfändet ist. Der Rückkauf ist nur insgesamt für 150 Pfund Heller möglich. Siegelankündigung des Abtes Heinrich. (... sub anno Domini M° CCC° XXXIIII° in crastino beati Laurentii martiris). (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Heinrich von der Tann
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: StaM, 100: Urkundenabschriften, 17: Fulda 8, Nr. 185; StaM, 100: Urkundenabschriften, 17: Fulda 8, Nr. 186
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.