Vater und Sohn Philipp Funcke verkaufen an Christian Lottmann einen Kamp vor Warendorf.
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N 139 Krimphove, Josef; Warendorf, 95
26;37
N 139 Krimphove, Josef; Warendorf Krimphove, Josef; Warendorf
Krimphove, Josef; Warendorf >> 05 Sammlungen >> 05.06 Urkunden
6. Mai 1765
Enthält: Vor Dr. iur. utr. Heinrich Gise, Richter des Kurfürsten zu Köln und Bischofs zu Münster in der Stadt Warendorf und zum Sassenberg, auch Hofrat, verkaufen Philipp Funcke, Bürger und Bäcker zu Warendorf, und sein gleichnamiger Sohn ihren vorn in der Feiostraße rechter Hand zwischen Krümpel und Bäcker Evermann belegenen Kamp. Auf diesem haftet als Belastung ein Scheffel und drei Spind Morgenkorn und das Recht des Dietrich Wilhelm Lintze, über diesen Kamp zu seinem daran gelegen Kamp zu fahren und das Vieh darüber zu treiben. Dagegen muß dieser den Schlagbaum an der Straße zur Hälfte unterhalten. Sonst aber ist der Kamp frei und unbelastet. Käufer für 240 Reichstaler in Louisd'or ist Christian Lottmann, der den Kamp sofort in Besitz nimmt und den Kaufpreis vor dem Gericht in Pistolen auszahlt, wogegen er die alten den Kamp betreffenden Briefschaften erhält. Siegelankündigung des Ausstellers mit dem Amtssiegel des Gerichts. Ausf. Perg. 21 cm x 36,5 cm; anh. Sg. in Holzkapsel; Unterschrift des Gerichtssekretärs: Florentius Carolus Simons
Krimphove
Akten
Vorl.Nr.: 127
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:59 MEZ