Archiv der Freiherren von Liebenstein zu Jebenhausen (Bestand)

Verzeichnungsstufe:
Bestand
Bestandssignatur:
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, PL 18
Kontext:
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Deposita, nichtstaatliche Archive und Nachlässe >> Deposita
Bestandsbeschreibung:
Überlieferungsgeschichte

Die Freiherren von Liebenstein waren geteilt in eine Jebenhausener und eine Eschenbacher Linie und bildeten im 19. Jahrhundert noch einen holländisch-ostindischen Zweig aus, der auf der Insel Sumatra lebte. Das seit 1998 als Depositum im Staatsarchiv lagernde Archiv umfasst neben umfangreichem Material zur Geschichte der Familie (einschließlich Abrechnungen über das Privatvermögen einzelner Familienmitglieder) vor allem die Überlieferung der seit 1467 in Familienbesitz befindlichen Herrschaft Jebenhausen.

Inhalt und Bewertung

Die Archivalien betreffen darüber hinaus vereinzelt auch die schon früh verkauften Güter südlich von Heilbronn (Liebenstein, Neckarwestheim, Ottmarsheim). Zudem liegen Rechnungen aus dem 19. Jahrhundert über die liebensteinischen Gefälle in Lauffen, vereinzelt auch für Einkünfte in Bönnigheim, Buttenhausen, Eschenbach und Iltishof vor.

Vorwort: Die staatliche Archivverwaltung Baden-Württemberg arbeitet auf dem Gebiet der Archivpflege seit vielen Jahren erfolgreich mit privaten Archiveigentümern zusammen, um die Adelsarchive zu sichern, aber auch um sie für die Forschung nutzbar zu machen. Die fachgerechte Erschließung dient zugleich dem Schutz dieser wichtigen Kulturdenkmale. Die Erschließungsergebnisse stehen der interessierten Öffentlichkeit in der Reihe Inventare der nichtstaatlichen Archive in Baden-Württemberg zur Verfügung, die nun durch das Inventar des Archivs der Freiherren von Liebenstein, Jebenhausen, fortgesetzt wird. Damit ist eine Lücke in der Überlieferung des altwürttembergischen Kernlandes geschlossen, das ja keineswegs nur aus dem Herzogtum Württemberg bestand. Der Neckarraum umfasste zahlreiche Adelsherrschaften, die mit dem Herzogtum in ständigen Wechselbeziehungen standen. Bis zur Überführung des Bestands in das Staatsarchiv Ludwigsburg wurde das Archiv in Schloss Jebenhausen bei Göppingen verwahrt. Das älteste von mehreren recht unterschiedlichen Findmitteln ist auf das Jahr 1789 datiert. In diesem Inventar wird nun erstmals der gesamte Bestand der Urkunden, Akten, Amtsbücher, Rechnungen und Karten nachgewiesen, was die Benutzung erheblich erleichtert. Ein weiteres Mal kommen damit die Bemühungen der Adelsarchivpflege nicht zuletzt den Nutzern und damit der Öffentlichkeit zugute. Das Erscheinen des Inventars ist insbesondere dem Engagement der Freiherr von Liebenstein'schen Erbengemeinschaft, Göppingen-Jebenhausen, zu danken, die ihr Archiv 1998 im Staatsarchiv Ludwigsburg hinterlegt und so den schriftlichen Nachlass ihrer Vorfahren gesichert hat. Stellvertretend danke ich Dietrich Freiherrn von Liebenstein, der für die Familie seit Jahren den Kontakt mit der staatlichen Archiwerwaltung pflegt. Neben der finanziellen Beteiligung seitens der Erbengemeinschaft hat er sich auch um die Einwerbung von Druckkostenzuschüssen bemüht. Allen Sponsoren sei für die finanzielle Unterstützung der Drucklegung gedankt. Des weiteren ist der Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg zu danken, die im Rahmen des Projekts Erschließung von Urkunden aus Adelsarchiven 1998 Personalmittel zur Inventarisierung der Urkunden des Archivs der Freiherren von Liebenstein zur Verfügung gestellt hat. Mein Dank gilt ferner Herrn Dr. Dieter Kauß, früher Kreisarchiv Göppingen, für wertvolle Vorarbeiten bei der Erschließung der Rechnungen des Archivs. Nicht zuletzt danke ich dem Staatsarchiv Ludwigsburg und dem Hauptstaatsarchiv Stuttgart, insbesondere Herrn Dr. Martin Burkhardt, Frau Dr. Maria M. Rückert - in ihren Händen lag auch die Leitung des Projekts -, Frau Birgit Schäfer und Herrn Daniel Steinbach, für die geleisteten Erschließungs-, Redaktions- und Betreuungsarbeiten sowie Frau Luise Pfeifle, Landesarchivdirektion, für die Mitarbeit an der Drucklegung des Bandes. Stuttgart, im März 2001 Professor Dr. Wilfried Schöntag Präsident der Landesarchivdirektion Baden-Württemberg

Familien- und Besitzgeschichte: Die Freiherren von Liebenstein zählen zu den ältesten der unmittelbaren Reichsritterschaft zu Schwaben angehörigen Geschlechtern und waren dem Ritterkanton Kocher inkorporiert. Ihr ältester bekannter Vertreter ist Reinhard von Liebenstein, dem 1243 in einer Maulbronner Urkunde gedacht wird.[1] Mit ihm beginnt die ununterbrochene Stammreihe der Familie. Seine Tochter Gertrud schenkt der Zisterze im Einvernehmen mit ihren Brüdern Berenger und Albert einen Hof zu Großglattbach zu einem Jahrgedächtnis. Der hier erwähnte Albert von Liebenstein ist 1235 in der Nähe König Heinrichs (VII.) nachzuweisen. In einem in Wimpfen ausgestellten Privileg des Staufers für Kloster Schöntal an der Jagst tritt Albert unter den Zeugen auf.[2] Es ist daher anzunehmen, dass es sich bei den Liebensteinern ursprünglich um ein staufisches Ministerialengeschlecht handelte. Albert von Liebenstein stiftete vor seinem Tod 1261 im Einverständnis mit seinem gleichnamigen Sohn und seinen Töchtern das Dominikanerinnenkloster Itzingen, in dem die Familie ihr Erbbegräbnis hatte, obwohl es bereits Ende des 13. Jahrhunderts mit dem Kloster Lauffen zusammengelegt wurde.[3] Mit Albert von Liebenstein wird schließlich der Bau der Burg Liebenstein im unteren Neckartal, deren romanischer Bergfried noch heute erhalten ist, in Zusammenhang gebracht. Anfang des 16. Jahrhunderts wurde die Anlage um das sog. neue (obere) Schloss erweitert, in dem die Linie des oberen Hauses von Liebenstein ansässig war. Mit dem Tod Friedrich Albrechts von Liebenstein im Jahr 1657 erlosch diese Linie im Mannesstamm und der gesamte Besitz der Familie, zu dem Teile von Neckarwestheim (Kaltenwesten) und Ottmarsheim, Kloster Itzingen, halb Holzweiler sowie Güter und Gefälle in Ilsfeld und Auenstein gehörten, wurde in der Hand Philipp Konrads [I.] vom unteren Haus vereinigt, der aber schon im Jahr darauf verstarb. Obwohl seine drei Söhne Philipp Reinhard, Philipp Konrad [II.] und Philipp Albrecht 1666 eine Erbvereinbarung trafen,[4] die die Unteilbarkeit der Güter und deren gemeinsame Verwaltung - unter Ausschluss weiblicher Erbfolge - festlegte, kam es nach dem Tod des erstgenannten Bruders zum Streit. 1673 verkaufte Philipp Albrecht von Liebenstein seine Hälfte an der Herrschaft Liebenstein, zu der auch das obere Schloss gehörte,[5] an Herzog Eberhard III. von Württemberg, was 1679 nochmals bestätigt wurde.[6] 1678 tauschte der andere Bruder Philipp Konrad [II.] seine Liebensteiner Hälfte mit dem unteren Schloss gegen die Hälfte des Rittergutes Köngen mit Zubehörden von Württemberg ein.[7] Die andere Hälfte von Köngen, wo er in Zukunft seinen Wohnsitz nahm, befand sich im Besitz der Thumb von Neuburg, mit denen es in der Folgezeit häufiger zu Auseinandersetzungen kam.[8] Die Herrschaft Liebenstein wurde zur württembergischen Kammerschreiberei gezogen und bildete bis 1806/07 ein eigenes Amt. Heute ist Liebenstein herzogliche Domäne. Vorausgegangen war der Veräußerung der namengebenden Herrschaft des Geschlechts der Verkauf der Hälfte der Herrschaft Jebenhausen bei Göppingen durch Philipp Konrad [II.] von Liebenstein an seinen Bruder Philipp Albrecht im Jahr 1670. Letzterer betont in einer Urkunde, die vier Tage nach dem Verkauf seiner Liebensteiner Hälfte an Württemberg am 8. September 1673, ausgestellt wurde, dass er mit dem erhaltenen Kaufschilling das Gut Jebenhausen schuldenfrei machen konnte, von dem Teile durch seinen genannten Bruder alieniert worden waren.[9] Jebenhausen, der zweite Besitzschwerpunkt der Familie war bereits 1467/68 an die Freiherren von Liebenstein gekommen. 1439 war es teils als württembergisches Lehen teils als Eigen von den Herren von Alfingen an die Herren von Schlat übergegangen,[10] die seit 1380 auch im Besitz des Dorfes Eschenbach mit dem Iltishof waren.[11] 1467 kaufte Konrad von Liebenstein den württembergischen Anteil an Jebenhausen von Graf Ulrich V. als freies Eigen. Ein Jahr später verkaufte ihm seine Schwester Kunigunde, Witwe des Caspar von Schlat, die andere Hälfte daran. Nach Kunigundes kinderlosem Tod erbte ihr Bruder 1476 noch ihren gesamten Besitz in Eschenbach, Schlat, Iltishof und Lotenberg, womit er seine Herrschaft abrunden konnte. Seit dem Verlust ihres namengebenden Stammschlosses bei Neckarwestheim konzentrierten sich die Liebensteiner auf ihre verbliebenen Besitzungen um Jebenhausen, wo Philipp Albrecht 1686 ein neues Schloss im hochbarocken Stil erbauen ließ. Ein Grund dafür, dass die Brüder Philipp Albrecht und Philipp Konrad [II.] gerade ihren angestammten Sitz aufgaben, dagegen aber den Komplex um Jebenhausen behielten, mag in den gewiss respektablen Einnahmen gelegen haben, die das seit dem Mittelalter besuchte Bad und der dortige Sauerbrunnen abwarfen.[12] Allerdings versuchten ihre Nachkommen im 18. Jahrhundert die Veräußerung der Stammgüter an Württemberg als unrechtmäßig zu erweisen. 1773 strengt Johann Ludwig Friedrich von Liebenstein auf der Grundlage eines Rechtsgutachtens der Universität Göttingen einen Prozess an, dem vor den württembergischen Gerichten wegen des Ius de non appellando aber kein Erfolg beschieden war.[13] Vielmehr trieben die fortwährenden Rechtsstreitigkeiten mit Württemberg die Liebensteiner an den Rand des finanziellen Ruins, so dass sie schließlich 1789 auch noch ihren Anteil an Eschenbach, Lotenberg und Schlat an Württemberg verkauften. Dieses gliederte die Neuerwerbungen dem Adelberger Klosteramt ein. 1729 hatten die Nachkommen des Philipp Albrecht die bisher gemeinsam verwalteten Güter durch das Los auf eine Jebenhausener und eine Eschenbacher Linie aufgeteilt. Philipp Albrechts Sohn Friedrich Reinhard fiel Jebenhausen zu, seine Enkel Friedrich Ludwig und Friedrich Maximilian erhielten die Güter und Gefälle zu Eschenbach, Schlat, Lotenberg und Iltishof und nahmen ihren Sitz auf dem letzteren.[14] Während die Jebenhausener Linie 1827 im Mannesstamm erlosch, bildete die Eschenbacher Linie einen deutschen und einen holländisch-ostindischen Zweig aus. Der Sohn des Karl Friedrich Ludwig von Liebenstein, Ludwig Wilhelm Friedrich Karl, war Inhaber einer holländischen Befehlsstelle zu Batavia (heute Jakarta) auf der Insel Java. Seine Nachkommen lebten in Padang auf Sumatra.[15] In Jebenhausen war die Familie des Gustav Adolf [L] von Liebenstein, Bruder des Karl Friedrich Ludwig, ansässig. Im Familienvertrag von 1753 war geregelt worden, dass der gesamte Besitz der Familie ein Fideikommiss bilden sollte, also gemeinschaftlich verwaltet und nicht mehr geteilt werden sollte.[16] Ein Teil der überlieferten Akten erwuchs aus der rechtlichen Klärung der Sukzessionsansprüche auf das Fideikommissgut von Nachkommen der in Württemberg und in Ostindien ansässigen Linien. Neben den beiden allodialen Besitzkomplexen um Liebenstein und um Jebenhausen hatten die Freiherren von Liebenstein als badisches Mannlehen die Hälfte des Zehnten zu Neckarwestheim inne.[17] Als württembergisches Lehen besaßen sie Teile des Zehnten zu Lauffen Dorf und Stadt sowie ein Viertel von Ottmarsheim.[18] 1517 wurde ein Viertel der Ganerbenstadt Bönnigheim als Liebensteiner Viertel bezeichnet. Die Freiherren hatten von Kurmainz den Teil verliehen bekommen, den vorher die Woellwarth innehatten.[19] Zu ihrem Anteil an Bönnigheim zählten Erligheim samt dem abgegangenen Rauenklingen, halb Cleebronn und Magenheim. Trotz des Verkaufs ihrer Herrschaft Liebenstein und der Verlagerung ihres Besitzschwerpunktes in den Göppinger Raum behielten die Freiherren diese Lehen am unteren Neckar bis zu deren Allodifikation im 19. Jahrhundert, was sich auch in ihrem Archiv niedergeschlagen hat.

Archivgeschichte: Wie im Tauschvertrag von 1678 ausdrücklich ausgeführt, mussten die Freiherren von Liebenstein bei der Veräußerung ihrer Herrschaft Liebenstein an Württemberg sämtliche einschlägigen Urkunden, Lagerbücher, Rechnungen und sonstigen rechtsrelevanten Unterlagen an den Herzog von Württemberg abliefern.[20] Die auf den Stammsitz Liebenstein bezüglichen Dokumente gingen somit in das herzogliche Archiv über und werden heute - so weit erhalten - im Hauptstaatsarchiv in Stuttgart aufbewahrt.[21] Allein die auf den Übergang der Herrschaft an Württemberg bezüglichen Urkunden geben Aufschluss über deren Ausdehnung. Alle weiteren die Besitzungen der Freiherren im unteren Neckartal betreffenden Stücke beziehen sich auf die Lehen- und Gefällgüter zu Lauffen, Ottmarsheim, Bönnigheim und Neckarwestheim (Kaltenwesten), die die Freiherren weiter innehatten, nachdem sich ihr Herrschaftsmittelpunkt nach Jebenhausen verlagert hatte. So findet sich eine Vielzahl badischer, württembergischer und kurmainzischer Lehenbriefe neben einer separaten Rechnungsserie für die Gefälle zu Lauffen von 1727 bis 1867/68.[22] Der Schwerpunkt der Überlieferung aber liegt auf der Herrschaft Jebenhausen samt Zugehörden. Auf der Rückseite der Urkunden lassen sich mehrere Signatursysteme feststellen. Aus dem 17. Jahrhundert stammen zum einen arabische Ziffern, zum anderen mit Rötel aufgetragene Quadrangeln, wobei jedoch keines der Systeme durchgängig Anwendung fand. Ein heute im Archiv befindliches Repertorium: "Index über die liebensteinischen Registratur [!] nach den Cästen und deren Schubladen gerichtet", das kein Stück enthält, das später als 1609 datiert ist, stammt offenbar aus dem Beginn des 17. Jahrhunderts und bezieht sich auf den Archivstandort Liebenstein.[23] Es führt eine Vielzahl von Dokumenten auf, die nicht mehr Bestandteil des Archivs zu Jebenhausen waren. Auch das Repertorium ist erst 1996 im Zuge einer Bestandsbereinigung im Stadtarchiv Heilbronn an das freiherrliche Archiv abgegeben worden. Es gehört also strenggenommen nicht in den Jebenhausener Bestand, erlaubt aber Forschungen über die Unterlagen der Freiherren von Liebenstein bis zum 17. Jahrhundert und das zu Liebenstein erwachsene Archiv, das hier jedoch nicht Gegenstand der Betrachtung sein kann.[24] Eine systematische Struktur des vorliegenden Adelsarchivs lässt sich erst Ende des 18. Jahrhunderts festmachen. Nachdem der Stammsitz Liebenstein aufgegeben worden war, wurden die im freiherrlichen Archiv verbliebenen Dokumente nach Jebenhausen verbracht und dort geordnet aufgestellt. Offenbar waren auch Unterlagen in dem von 1687 bis 1742 im Besitz der Freiherren befindlichen Schloss Steinbach untergebracht, wo sie 1693 bei einem Schlossbrand verloren gingen.[25] Es handelte sich vermutlich um Dokumente der Familie des Philipp Konrad II. von Liebenstein, der sich dort bzw. in Köngen niederließ, während sein Bruder Philipp Albrecht Jebenhausen innehatte. Bis zur Verlagerung des Archivs als Depositum ins Staatsarchiv Ludwigsburg im Jahr 1998 war es im dortigen Schloss in einem zwischen Erdgeschoss und erster Etage eingezogenen Archivgewölbe in speziellen Archivschränken untergebracht. Auf diese hat sich wohl ursprünglich das Lokaturensystem Kasten Lit. (Großbuchstabe) Schublad Nro. (arabische Ziffer) bezogen. Es findet sich auch in einem in mehreren Exemplaren überlieferten Archivrepertorium, das von Philipp Heinrich Friedrich von Liebenstein zusammen mit dem damaligen Stabsamtsvogt Johann Matthäus Veiel 1789 gefertigt wurde.[26] Die Entstehungszeit des Repertoriums deutet auf einen Zusammenhang mit dem erneuten Verkauf von Gütern, diesmal in Eschenbach, Lotenberg und Schlat, an Württemberg. Offenbar war man bestrebt, sich einen Überblick über den aktuellen Stand des Archivs zu verschaffen oder bei der Suche nach an den Käufer abzugebenden Dokumenten entstand das vorliegende Inventar. Mit der Zeit wurde das Signaturensystem durch eine weitere Untergliederung nach Faszikeln verfeinert - (Kasten Lit. (Großbuchstabe) Schublad Nro. (arabische Ziffer) Fascikel (römische Ziffer) -, was sich an einer Übersicht aus dem Jahr 1861 noch ablesen lässt.[27] Die hier als ältestes Stück aufgeführte Pergamenturkunde von 1354 über Gefälle zu Lauffen ist heute ebenso verloren wie zwei Urkunden von 1467 und 1468 über den Kauf von Jebenhausen durch die Freiherren von Liebenstein. Während zwei die Güter Jebenhausen, Eschenbach, Schlat und Heinigen betreffende Pergamenturkunden der Vorprovenienzen Schlat und Schechingen aus den Jahren 1439 und 1445 noch vorliegen, ist die Originalurkunde über den Erwerb von Eschenbach mit Iltishof (Iltishausen) durch Fritz von Schlat aus dem Jahr 1380 nicht mehr vorhanden, weshalb eine spätere Abschrift an ihrer Stelle regestiert und an den Beginn des Repertoriums gestellt wurde.[28] Neben anderen Verlusten, die nicht im einzelnen aufgeführt werden können, ist besonders zu bedauern, dass Unterlagen über die Ansiedlung von Schutzjuden in Jebenhausen im Jahr 1777, die den Ort bis ins 20. Jahrhundert prägten, in Abgang geraten sind. Aufschluss über ihre frühere Existenz geben nur noch leere Aktendeckel, die zu einem Büschel zusammengestellt wurden. Die Größe der jüdischen Gemeinde lässt sich noch an den Rechnungsbeilagen, die zwischen Abgaben von Juden und Christen unterscheiden, nachvollziehen.[29] Schwerpunkt der Rechnungsüberlieferung, die mit einer Jebenhausener Heiligenrechnung aus dem Jahr 1575 einsetzt,[30] bilden die in Jebenhausen geführten Amtsvogtei- und Rentamtsrechnungen, die mit einer Jahresrechnung von 1713/14 beginnen und in einer durchgehenden Serie von 1759/60 bis 1938/39 vorhanden sind. Ergänzt wird diese Serie durch darauf bezogene Beilagen, Rapiate, Manuale und Abrechnungsregister.[31] Seit 1829/30 wurde vom Rentbeamten zu Jebenhausen eine separate Rechnung über die Verwaltung der Lehen und Gefälle der Freiherren von Liebenstein zu Lauffen geführt, die vorher mit in die Hauptrechnung einbezogen waren.[32] Daneben stehen in Lauffen selbst von einem Beamten vor Ort aufgestellte Rechnungen über die Liebensteiner Gefälle ebendort. Diese Lauffener Rechnung ist bis 1867/68 überliefert, wobei sie im 18. Jahrhundert zeitweise separat für die Jebenhausener und die Eschenbacher Linie geführt wurde.[33] Über Liebensteiner Gefälle zu Bönnigheim und Buttenhausen ist jeweils nur die Schlussrechnung überliefert, was auch für das ebenso 1789 an Württemberg verkaufte Eschenbach gilt. Diese Schlussrechnungen werden in dem oben beschriebenen, vielleicht aus Anlass des Verkaufs der genannten Güter und Gefälle erstellten Archivrepertorium des Jahres 1789 erwähnt.[34] Die Amtsvogteirechnung über den Iltishof (Iltishausen) ist nur aus der Zeit von 1783 bis 1786 überliefert.[35] Ergänzend heranzuziehen wäre daher hier der im Staatsarchiv Ludwigsburg aufbewahrte Bestand B 112 a Rittergut Iltishausen, der eine Serie von Amtsrechnungen der Liebensteiner Fideikommiss-Amtsvogtei Iltishausen von 1735/36 bis 1786/87 umfasst. Bei den Privatrechnungen sind diejenigen der in Württemberg ansässigen Linie von den Rechnungen der in Ostindien beheimateten Freiherren von Liebenstein zu unterscheiden. Ein Teil des vorliegenden Aktenbestandes erwuchs aus der rechtlichen Klärung der Sukzessionsansprüche auf das Fideikommissgut von Nachkommen der Eschenbacher, Jebenhausener und ostindischen Linie sowie später aus der gemeinsamen Verwaltung zwischen den Mandatoren und Kuratoren der Fideikommissmitinhaber und Erbberechtigten aus der Eschenbacher und der ostindischen Linie.[36]. Etliche Aktenbüschel und Handakten gehen auf Gustav Adolf I. von Liebenstein (1824-1892) von der Eschenbacher Linie zurück, dem, in Jebenhausen ansässig, später die unmittelbare Gutsverwaltung oblag, und der seine Interessen gegenüber der ostindischen Linie zu vertreten hatte. Mit dem Namen Gustav Adolf I. von Liebenstein verbinden sich auch noch zwei weitere Komplexe im vorliegenden Schriftgut. Zum einen sind dies Handakten, die aus seiner persönlichen Familiensituation heraus entstanden sind, zum anderen seine historisch-genealogischen Arbeiten. Hervorzuheben ist seine Beschreibung der freiherrlichen Familie von Liebenstein und sein Verzeichnis der Familienmitglieder mit dazugehörigen Wappenzeichnungen.[37]

Ordnung und Verzeichnung des Archivs: Das Archiv der Freiherren von Liebenstein zu Jebenhausen wurde 1998 im Rahmen eines Depositums im Staatsarchiv Ludwigsburg hinterlegt, wo es unter der Signatur PL 18 geführt wird. Die in einem Selekt vorgefundenen Urkunden wurden von Mai bis August 1998 in einem von der Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg geförderten Projekt zur Inventarisierung unerschlossener Urkundenbestände in baden-württembergischen Privatarchiven im Hauptstaatsarchiv Stuttgart durch Martin Burkhardt erschlossen. Da im Archiv der Freiherren von Liebenstein kein Unterschied zwischen Pergament- und Papierurkunden gemacht wurde und viele Pergamenturkunden in Abgang geraten sind, wurden hier abweichend von früheren im Rahmen des genannten Projekts entstandenen Urkundeninventaren auch Papierurkunden sowie nur noch in Abschrift oder als Konzept vorliegende Urkunden durch Regesten erschlossen.[38] Bei der Verzeichnung des Aktenbestandes aufgefundene Papierurkunden aus der Zeit vor 1700 wurden von Maria Magdalena Rückert regestiert und dem Urkundenselekt einverleibt.[39] Bei späteren Stücken wurde darauf verzichtet, sodass zum Beispiel Testamente und Heiratsverträge sowohl im Urkundenteil als auch im Aktenteil des Inventars auftauchen.[40] Die Regestierungsrichtlinien sehen vor, sämtliche Personen- und Ortsnamen sowie den wesentlichen Rechtsinhalt der jeweiligen Urkunde zu erfassen, längere Textpassagen jedoch und detaillierte Ausführungen kursorisch zusammenzufassen. Wörtliche Zitate aus Texten vor 1700 sind immer in geregelter Kleinschreibung transkribiert. Die üblichen Flexionsformen von Personennamen sind eingeebnet. Vornamen in den Regesten nach 1500 wurden normalisiert (Hans statt Hannß). In den Indizes stehen Vornamen stets in normalisierter Form. Nachnamen sind in den Regesten wie in den Indizes grundsätzlich buchstabengetreu wiedergegeben. Nur bei Mehrfachnennung des gleichen Nachnamens in verschiedener Schreibweise wurde dieser in den Indizes normalisiert, im Regest die Quellenschreibweise in Klammern hinter die Normalschreibweise gesetzt (Bühler, statt Bieler). Bei Ortsnamen gilt stets die heutige Schreibweise. In Regesten von Urkunden vor 1500 und bei auffallenden Abweichungen von der heutigen Orthographie ist die ursprüngliche Schreibweise in Klammern angefügt. Sonstige topographische Begriffe, vor allem Flurnamen, sind wie original wiedergegeben. Eckige Klammern [...] verweisen stets auf erschlossene Befunde. Bei Urkunden im Zeitraum zwischen 1582 und 1700, deren Datierung dem julianischen Kalender folgt, ist die Tagesangabe nach dem neuen Stil des gregorianischen Kalenders in eckigen Klammern beigefügt. In allen Fragen der Textgestaltung, Datierung, Formalbeschreibung, des Regestaufbaus und bei den verwendeten Abkürzungen galten die Richtlinien der Landesarchivdirektion Baden-Württemberg, die bei den bisher in dieser Reihe erschienenen Adelsinventaren Verwendung gefunden haben.[41] Der Akten- und Amtsbuchbestand wurde in der zweiten Hälfte des Jahres 1999 von Birgit Schäfer verzeichnet, die von Maria Magdalena Rückert als der zuständigen Referentin für die Adelsarchivpflege betreut wurde. Bei den Akten bildet das 19. Jahrhundert einen Schwerpunkt. Die in den obengenannten Repertorien nachvollziehbare Ordnung des Aktenbestandes war durch die Benutzung des Archivs stark gestört worden. Leere Aktenumschläge konnten nur teilweise mit den dazugehörigen Aktenstücken zusammengeführt werden. Auch deuten sie darauf hin, dass der Aktenbestand einmal umfangreicher war. Wie bereits erwähnt, sind Unterlagen zur Judengemeinde in Jebenhausen nicht mehr vorhanden, was auch für eine Reihe von Untertanenangelegenheiten gilt, von denen nur noch die Aktendeckel vorliegen.[42] Umordnungen des Archivs wurden offenbar schon im 19. Jahrhundert, vermutlich im Rahmen der historischen und genealogischen Forschungen durch Gustav Adolf [I.] von Liebenstein vorgenommen. Dieser legte zum Beispiel Faszikel mit der Aufschrift: "Besonders wichtige Familiensachen" an, in denen sich die unterschiedlichsten Angelegenheiten fanden. Die Ordnung des Akten- und Amtsbuchbestandes folgte daher dem für verschiedene Adelsarchive in der vorliegenden Reihe entwickelten Schema, das Familienangelegenheiten von Gutsherrschaft, Gutsverwaltung und der Ausübung der Hoheitsrechte unterscheidet.[43] Allerdings ließen sich die Unterlagen über das Fideikommiss und die Freiherrlich von Liebensteinische Pflegschaft aufgrund ihrer sich überschneidenden Sachverhalte nicht durchgängig trennen. Sofern alte Aktenumschläge vorhanden waren, wurden die früheren Zuordnungen bei der Verzeichnung möglichst beibehalten. Bei Forschungen über die Sukzessionsansprüche, Fideikommissanteile und -Verwaltung sowie über die liebensteinischen Lehenangelegenheiten im 19. Jahrhundert müssen beide Abschnitte gleichermaßen herangezogen werden. Dies betrifft auch die Gutsverwaltung, die ebenso Gegenstand von Fideikommissverwaltung und Pflegschaft war.[44] Einfacher gestaltete sich die Verzeichnung der Rechnungen, bei denen sich wie bereits oben ausgeführt eindeutig Serien unterscheiden ließen. Dabei konnte auf Vorarbeiten des früheren Kreisarchivars von Göppingen, Dieter Kauß, zurückgegriffen werden, der im Rahmen der Archivpflege mit der Verzeichnung der Rechnungen im Jebenhausener Archiv begonnen hatte. Inventarisiert wurden die Rechnungen 1998 durch den Archivpraktikanten Daniel Steinbach unter Anleitung von Maria Magdalena Rückert, die auch die Zusammenführung der drei Teilrepertorien, die Endredaktion des Gesamtinventars und die Formulierung der Einleitung übernahm. Die Reinschrift des Findbuchs fertigte Hildegard Aufderklamm. Der Bestand PL 18 Archiv der Freiherren von Liebenstein zu Jebenhausen umfasst 1351 Akteneinheiten, darunter 233 Urkunden (davon 118 Pergamenturkunden), 305 Akten und Amtsbücher, 789 Rechnungen und 24 Karten und Pläne, mit einem Gesamtumfang von 35,5 Regalmetern. Bei Forschungen zu den Freiherren von Liebenstein sind im Staatsarchiv Ludwigsburg die Bestände B 112 a von Liebenstein: Rittergut Iltishausen, GL 140 Liebenstein, Kammerschreibereiamt und GL 205 Hofkammeralämter: Liebenstein sowie im Hauptstaatsarchiv Stuttgart die Bestände A 206 Oberrat: Altere Ämterakten: Liebenstein, A 213 Oberrat: Jüngere Ämterakten (Spezialakten), A 259 Kammerschreiberei, A 437 L Stabsamt Liebenstein, H 105 Lagerbücher der Kammerschreibereiorte, H 129 Lagerbücher des Niederadels und H 180 Lagerbücher ritterschaftlicher und niederadliger Besitzungen ergänzend heranzuziehen.

Literatur: Adelslexikon. Band VI (Band 97 der Gesamtreihe). Hauptbearb. Walter von Hueck. Limburg an der Lahn 1989. S. 352. Otto von Alberti: Württembergisches Adels- und Wappenbuch. Band 1. Stuttgart 1889 (ND 1975). S. 457. Edmund von der Becke-Klüchtzner: Der Adel des Königreichs Württemberg. Stuttgart 1889. Nr. 30 S. 142 f. und Tafel 19. Beschreibung des Oberamts Besigheim. Hg. von dem Königlich Statistisch-topographischen Bureau. Stuttgart 1853. Beschreibung des Oberamts Göppingen. Hg. von dem Königlich Statistisch-topographischen Bureau. Stuttgart und Tübingen 1844. A. Gaier: Das Grabmal der Kunigunde von Liebenstein. In: Stauferland. Beilage zur NWZ Göppingen 2 (1976). Gothaisches genealogisches Taschenbuch der freiherrlichen Häuser. Vor allem 1859 S. 436-446, 1860 S. 484-490, 1862 S.468 f. [analog weitergeführt in jedem zweiten Jahrgang bis] 1918. S. 466 f. Dieter Hellstern: Der Ritterkanton Neckar-Schwarzwald 1560-1805. Untersuchungen über die Korporationsverfassung, die Funktionen des Ritterkantons und die Mitgliedsfamilien (Veröffentlichungen des Stadtarchivs Tübingen 5). Tübingen 1971. S. 208 Dieter Kauß: Ludwig August Friedrich von Liebenstein. In: Die Amtsvorsteher der Oberämter, Bezirksämter und Landratsämter in Baden-Württemberg 1810 bis 1972. Stuttgart 1996. S. 384. Gert Kollmer: Die schwäbische Reichsritterschaft zwischen Westfälischem Frieden und Reichsdeputationshauptschluß. Untersuchungen zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Reichsritterschaft in den Ritterkantonen Neckar-Schwarzwald und Kocher (Schriften zur südwestdeutschen Landesgeschichte 17). Stuttgart 1979. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Hg. von der Landesarchivdirektion Baden-Württemberg. 8 Bände. Stuttgart 1974-1983. Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon. Hg. von Ernst Heinrich Kneschke. Band 5. Leipzig 1864 (ND 1930). S. 518-521. Konrad Plieninger: Stadtschreiber, Leibärzte, Festungskommandanten. Altwürttembergische Ehrbarkeit in den Epitaphen der Oberhofenkirche Göppingen (Veröffentlichungen des Stadtarchivs Göppingen 28). Weißenhorn 1992. S. 78 f., 100-102. Karl Friedrich Schilling von Cannstatt: Geschlechterbeschreibung derer Familien Schilling. Karlsruhe 1807. S. 367-369. Franz Schnabel: Ludwig [August Friedrich] von Liebenstein. Ein Geschichtsbild aus den Anfängen des süddeutschen Verfassungslebens. Karlsruhe 1927. Thomas Schulz: Der Kanton Kocher der schwäbischen Reichsritterschaft 1542-1805. Entstehung, Geschichte, Verfassung und Mitgliederstruktur eines korporativen Adelsverbandes im System des Alten Reiches (Esslinger Studien 7). Sigmaringen 1986. Dieter Trompler: Die Herren von Liebenstein und Jebenhausen-Göppingen. Zulassungsarbeit PH. Stuttgart 1966. Typoskript. 50 S.[45] Friedrich von Weech: Ludwig August Friedrich von Liebenstein (1781-1824). In: ADB 18 (1883) S. 564 f. Friedrich von Weech: Ludwig August Friedrich von Liebenstein (1781-1824). In: Badische Biographien 2 (1875) S. 23-28. Elisabeth Zipperlen: Jacob Müller, der Meister des St. Georg-Brunnens in Bönnigheim. In: Zeitschrift des Zabergäuvereins 2 (1966) S. 17-27. Elisabeth Zipperlen: Liebenstein und die Liebensteiner. In: Ludwigsburger Geschichtsblätter 18 (1966) S. 93-104.

Anmerkungen: [1] Wirtembergisches Urkundenbuch. Band 4. S. 55, Nr. 1005. Die These der Herkunft des Geschlechts aus dem Elsass wird hier nicht weiter verfolgt, vgl. dazu Zipperlen, Liebenstein und die Liebensteiner, S. 94 f. [2] Ebenda. Band 3. S.359 f., Nr. 861. [3] Vgl. Oberamtsbeschreibung Besigheim, S. 133 f. und Zipperlen, ebenda, S. 99. [4] Vgl. unten U 113 [5] Vgl. unten U 132. [6] Vgl. unten U 140. [7] Vgl. unten U 139. [8] Vgl. unten U 151. [9] Vgl. unten U 133. [10] Vgl. unten U 3 sowie Oberamtsbeschreibung Göppingen, S.256 f. [11] Vgl. unten U 1. 12] Vgl. etwa U 3, U 7, U 74, U 77, U 78, U 201, U 208 sowie Bü. 217 f. [13] Vgl. Bü. 172. [14] Vgl. Oberamtsbeschreibung Göppingen, S. 257. [15] Vgl. Bü. 86 und Trompler, Die Herren von Liebenstein, S.20. [16] Vgl. Bü. 82-85. [17] Vgl. die systematische Übersicht über die Urkunden, Lehen, 4. [18] Vgl. ebenda, Lehen, 3. [19] Vgl. ebenda, Lehen, 2. [20] Vgl. unten U 139. [21] Vgl. besonders die Bestände HStAS A 206, A 213, A 259 und A 437. [22] S. oben Anm. 17-19 und unten R 513-R 705. [23] Vgl. Bü. 249. [24] Die Rekonstruktion des ehemals in Liebenstein befindlichen Archivs ist für eine von M. Rückert geplante Veröffentlichung in Arbeit. [25] Vgl.Bü. 9 und Bü. 277. [26] Vgl. Bü. 251-253. [27] Vgl. Bü. 255. [28] Vgl. U 1 sowie U 3 f. [29] Vgl. Bü. 304 und R 199-R 219. [30] Vgl. R 768. die jüngste Heiligenrechnung, R 785, stammt von 1795/96. [31] R 1-R 466. [32] R 467-R 512. [33] R 513-R 704 [34] R 706 und R711 f. [35] R 707-R 710. [36] Vgl. die Akten zu Fideikommiss und Pflegschaft, Kapitel Fideikommiss, S. 191, und Freiherrlich von Liehensteinsche Pflegschaft, S. 195. [37] Siehe u.a. Bü. 15 und Bü. 18 sowie Bü. 31-41. [38] Vgl. etwa Archiv der Freiherren von Berlichingen. Jagsthausen. Urkundenregesten 1244-1860. Bearb. von Dagmar Kraus (Inventare der nichtstaatlichen Archive in Baden-Württemberg 25). Stuttgart 1999. [39] Es handelt sich um die folgenden Nummern: U 1, U 49, U 51, U 99, U 111, U 117, U 126, U 133, U 144-146, U 148, U 151, U 159 und U 160. [40] Vgl. die systematische Übersicht über die Urkunden und Kapitel Testamente und Hinterlassenschaften, S. 177, und Eheschließungen, Heiratsabfindungen und Erbverzichtserklärungen, S. 185. [41] Fürstlich Thurn und Taxissches Archiv Obermarchtal. Grafschaft Friedberg-Scheer. Urkundenregesten 1304-1802. Bearb. von Robert Kretzschmar (Inventare der nichtstaatlichen Archive in Baden-Württemberg 18). Stuttgart 1993. S. 20 f. -Archiv der Freiherren Kechler von Schwandorf. Schloß Unterschwandorf. Bearb. von Dagmar Kraus und Heike Talkenberger (Inventare der nichtstaatlichen Archive in Baden-Württemberg 22). Stuttgart 1996. S. 23-25. - Archiv der Grafen von Neipperg. Urkundenregesten 1280-1881. Bearb. von Dagmar Kraus (Inventare der nichtstaatlichen Archive in Baden-Württemberg 23). Stuttgart 1997. S.24 f. [42] Vgl. Bü. 304 f. [43] Vgl. Anm.41. [44] Vgl. Anm.36. [45] Vorhanden im HStAS, Dienstbibliothek, Signatur B1548, und im Stadtarchiv Göpingen

Abkürzungen und Siglen: A. = Aussteller
Abb. = Abbildung
abg. = abgegangen
Abschr. = Abschrift
Abt. = Abteilung
Ausf. = Ausfertigung
Aug. = August
Bd. = Band
bearb. = bearbeitet
begl. = beglaubigt
Beil. = Beilagen
Bern. = Bemerkung
besch. = beschädigt
beschr. = beschrieben
betr. = betreffend
Bf. = Bischof
bfl. = bischöflich
Bg. = Bogen
Bl. = Blatt
Bü. = Büschel
bzgl. = bezüglich
dat. = datiert
ddo. = de dato
desgl. = desgleichen
Dep. = Departement
Dez. = Dezember
ebd. = ebenda
ebfl. = erzbischöflich
eingeb. = eingebunden
etc. = et cetera
Fasz. = Faszikel
Fd = Fuder
Febr. = Februar
Federz. = Federzeichnung
fl = Gulden
flrh = rheinische Gulden
fol. = Blatt
fstl. = fürstlich = geboren(e)
gedr. = gedruckt
gen. = genannt
ggf- = gegebenenfalls
geschl. = geschlossene
gest. = gestorben
gestr. = gestrichen
Gft. = Grafschaft
ghzgl. = großherzoglich
h = Heller
hg. = herausgegeben
hs. = handschriftlich
HStAS = Hauptstaatsarchiv Stuttgart
Hzg. = Herzog
hzgl. = hzgl.
J. = Jauchert
Jan. = Januar
Jg. = Jahrgang
Jh. = Jahrhundert
K. = Kasten
kart. = kartoniert
Kfst. = Kurfürst
kfstl. = kurfürstlich
Kg- = König
kgl. = königlich
k.k. = königlich-kaiserlich
kl. = klein
Kl = Klafter
kol. = koloriert
kop. = kopiert
kr = Kreuzer
Ks. = Kaiser
ksl. = kaiserlich
K(t). = Karte
Kv(e). = Kanzleivermerk(e)
lat. = lateinisch
lb = Pfund
lbh = Pfund Heller
Lct. = Lizentiatus
Lit. = litterae, Briefe, Buchstabe
M. = Magister
Mlr. = Malter
Mgf. = Markgraf
mgfl. = markgräflich
Mgft. = Markgrafschaft
M. = Morgen
Ms(s). = Manuskript(e)
ND = Neudruck
Nov. = November
Nr(n). = Nummer(n)
Nro. = Numero
o. = ohne
o.ä. = oder ähnlich
o.dgl. = oder dergleichen
o.J. = ohne Jahr
Okt. = Oktober
o.T. = ohne Tag
pag. = Seite
Pap. = Papier
Perg. = Pergament
pfälz. = pfälzisch
R = Rechnung
r = recto, Vorderseite
Reg. = Regest
RKG = Reichskammergericht
rt = Ruten
Rt = Reichstaler
Rv(e). = Rückvermerk(e)
S. = Seite
sch = Scheffel
Sch. = Schublade
Schr. = Schreiben
Sg. = Siegel
Sign(n). = Signatur(en)
sog. = sogenannt
Sri = Simri
ß h = Schilling Heller
St. = Sankt/Saint
StAL = Staatsarchiv Ludwigsburg
st. besch. = stark beschädigt
Tlr = Taler
Tw = Tagwerk
U = Urkunde
u.a. = und andere, unter anderem
u.dgl. = und dergleichen
ungez. = ungezählt
V = verso, Rückseite
Verf. = Verfasser
verh. = verheiratete
Vlg = Vierling
WLB = Württembergische Landesbibliothek
württ. = württembergisch
zeitgen. = zeitgenössich
2° = Folioformat
4° = Quartformat
8° = Oktavformat
Umfang:
236 Urkunden, 325 Akten und Amtsbücher, 789 Rechnungen, 24 Karten und Pläne (31,7 lfd. m)
Online-Beständeübersicht im Angebot des Archivs: