Friedrich-Ebert-Straße
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Gliederung
III-Bau Bauakten
Bauakten
Vor Oktober 1919 (Bers, Straßen, S. 95) oder ab etwa 1916 (Spelthahn, Jül. Str.namen 50 v. 8.2.1989) wurde die Verlängerung der Bongardstraße als Hindenburgstraße ausgebaut (im Plan 1923 ist sie bereits enthalten). Am 27.1.1949 erfolgte die Umbenennung in Friedrich-Ebert-Straße. (Fotomaterial bei Neumann, Fotos, S. 76-77; Luftbild S. 77.- Neumann, Postkarten, S. 110) Dinstühler Straßen: Friedrich-Ebert-Straße seit 27.01.1949 bis > 2000 Kernstadt zuvor: Hindenburgstraße Friedrich Ebert (1871-1925), SPD-Vorsitzender, Reichspräsident 1919-1925. - Die Umbenennung der Hindenburgstraße erfolgte auf Direktive des Kontrollrats hin. Schon 1926 hatte der spätere Jülicher Bürgermeister Josef Hommen beantragt, eine Straße nach Ebert zu benennen. Dies war aber im Hauptausschuss mit der Begründung abgelehnt worden, dass „in erster Linie heimatgeschichtliche Namen bei Straßenbenennungen berücksichtigt werden sollten.“* Die Entscheidung war kurz darauf im Stadtrat vertagt, später aber nicht mehr aufgegriffen worden.** * Hauptausschuss v. 19.10.1926; ** Jülicher Kreisblatt und Vorgängerzeitungen v. 24.11.1926, ediert von Bers, Straßenumbenennungen, S. 235f.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:22 MEZ