1.) Die durch den 1842 Belehnten von dem Forstrat Johann Georg Schreiber und dessen Geschwistern und Geschwisterkindern als Erben der verstorbenen...
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Urk. 14, 10372
A I u, Reinicke sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe R >> Reim-Reut >> Reinicke
1842 Mai 23
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) Die durch den 1842 Belehnten von dem Forstrat Johann Georg Schreiber und dessen Geschwistern und Geschwisterkindern als Erben der verstorbenen Maria Luise, geborener Waitz, Ehefrau des Hauptmanns und Salzinspektors Johann Konrad Schreiber, mit Zustimmung des Lehensherrn gekaufte freie Behausung zu Schmalkalden [Stadt, Lkr. Schmalkalden-Meiningen] zu rechtem Erbrecht, die an die Behausung des verstorbenen Georg Zitterkopf stößt, mit den daran gelegenen Garten und Hofreiten; 2.) der Stadel am Schlossberg, gelegen neben der Behausung der verstorbenen Erben Konrads - Nr. 804 der Karte, ein Viertel sowie 1 3/8 Ruten umfassend -, mit allen Umfängen, Winkelrechten, Stackeln [?], Ställen, Höfen. Diese Güter hatte ehemals Johann Steitz mit Bewilligung Graf Wilhelms von Henneberg von Johann Kohl und Adam Pleß gekauft, gebessert und gebaut und von Graf Georg Ernst von Henneberg zu Erblehen empfangen. Später wurden diese Güter von dem Forst- und Bergrat Johann Georg Waitz mit Zustimmung des Lehnsherrn von Margarethe Sibylle, verwitwete Brunnquell, geborene Brückner, gekauft und zu Lehen getragen, von dem sie auf Johann Georg Waitzens Kinder Eleonore Christine Herwig, Maria Friederike Möller, Marie Luise Schreiber, Christoph Emmanuel und August Heinrich Waitz vererbt worden waren, die zuletzt 1789 damit belehnt worden sind. [Ehemals Lehen des Stifts St. Egidius und Erhard zu Schmalkalden, sowie Lehen der Grafen von Henneberg und Lehen der Landgrafen von Hessen]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Friedrich Jakob Reinicke zu Schmalkalden
Vermerke (Urkunde): Siegler: Friedrich Jakob Reinicke zu Schmalkalden
Belehnte/r: Friedrich Jakob Reinicke zu Schmalkalden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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