Regulierung des zum Nachlass der Fürstin Auguste von Waldeck gehörigen Fideikommisses der Fürstin Friederike Auguste Sophie von Anhalt-Zerbst, Bd. VII
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Z 101, Nr. 188 (Benutzungsort: Dessau)
Z 101 (Benutzungsort: Dessau) Vermögensverwaltung des Nachlasses von Friederike Auguste Sophie von Anhalt-Zerbst
Vermögensverwaltung des Nachlasses von Friederike Auguste Sophie von Anhalt-Zerbst >> 03. Erbschaften von Albertine Charlotte Auguste von Waldeck >> 03.03. Nachlassregulierung nach dem Tod der Fürstin Auguste von Waldeck
1852
Enthält u.a.: Forderungen gegen den Leutnant von Freyberg auf Rothemark bei Wittenberg, Samuel Kirchhoff in Coswig bei Torgau, Gutsbesitzer Manitius bzw. Kielstein, den Kossaten Proschwitz aus Seegrehna und den Baron von Collas. - Verlängerung des Pachtvertrages und Forderungen gegen den Amtmann Kober auf dem Gut Wildenborn wegen der Zahlung rückständiger Pachtgelder. - Vergütungsansprüche des Oberjustizrates Bardua. - Zahlung der rückständigen Rente für den Prinzen Friedrich von Sayn-Wittgenstein. - Abgaben des Ritterguts Wildenborn an die Pfarre und Schule in Großpörthen. - Forderungen gegen den Oberforstmeister von Leipziger in Kropstädt. - Besoldung des Subexekutors. - Zahlung der klassifizierten Einkommenssteuer für die Gutsherrschaft in Wildenborn. - Genehmigung des Tauschkontraktes zwischen Christian Wagenbrett und Andreas Schneider über Güter in Suxdorf. - Korrespondenz der Landgräfin Marie von Hessen-Philippsthal und des Prinzen von Waldeck.
Regierungsrat Klapp aus Arolsen
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:22 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)
- 03. Land Anhalt und territoriale Vorgänger (941 - 1945) (Tektonik)
- 03.02. Anhaltische Teilfürstentümer 1603 - 1848 (Tektonik)
- 03.02.04. Anhalt-Zerbst (1603/06 - 1793/97) (Tektonik)
- Vermögensverwaltung des Nachlasses von Friederike Auguste Sophie von Anhalt-Zerbst (Bestand)
- 03. Erbschaften von Albertine Charlotte Auguste von Waldeck (Gliederung)
- 03.03. Nachlassregulierung nach dem Tod der Fürstin Auguste von Waldeck (Gliederung)