Jahresrente von Roggen und Hafer
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E1 A 18
Vorl. Nr.: 22
18
E1 A Urkunden
Urkunden >> Rathausarchiv
31. Oktober 1426
Enthält: Wylhelm van Elvervelde bekennt, an Goedart den Roeden, Bürger zu Erkelenz, eine Erbpacht bzw. Jahresrente von 4 Mir. Roggen und 4 Mir. Hafer (even) Wassenberger Maßes von 2 Pfennig unter dem besten (an twen pennyngen neist dem besten) gutes Pachtkorn schuldig zu sein, einzufordern von seinem Hof zu Reyle im Kirchspiel Doveren (Doe-) und zu liefern j ährlich auf St. Remeistag [ 1 . Okt.] in der Stadt Erkelenz. Zur Sicherheit stellt er als Unterpfand seinen Hof zu Reyl mit allem Zubehör an Artland, Busch, Bruch, Weihern, Benden und der zum Gut gehörenden Mühle (moelen), wobei im Säumnisfall Goedart den Hof pfänden lassen und ihn wie eigenes Gut gebrauchen kann, während Wylhelm weiterhin gelobt, den Hof als Lehen zu halten (vermannen) und nicht zu schmälern.
Archivale
Aussteller: Siegler: Wylhelm sowie seine Verwandten und Freunde Gerardt van Kelresbergh gen. van Braechgelen und Goedart van Braechgelen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:24 MEZ