Zwischen Hermann Lilie, Erbsälzer zu Werll, und Susanne Papen, Tochter vom Haus Westrich wird eine Eheberedung getroffen derart, dass die Braut alle ihre bei brüderlicher und schwesterlicher Erbteilung ihr zugesprochenen Güter als Mitgift, der Bräutigam dagegen neben seiner Salzgerechtigkeit alle seine ihm entfallenden Güter als Wiedergabe in die Ehe einbringen sollen, wobei besondere Abmachungen über den Erbfall bei Kinderlosen oder kindergesegnetem Tode des einen oder anderen der Ehegatten getroffen werden. Zeugen waren seitens des Bräutigams Bürgermeister Hermann Brandiß, Johann Lilie, Michael Florenz Brandis, von seiten der Braut die Gebrüder Caspar und Johann Pape und Christoph Pape.
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Zwischen Hermann Lilie, Erbsälzer zu Werll, und Susanne Papen, Tochter vom Haus Westrich wird eine Eheberedung getroffen derart, dass die Braut alle ihre bei brüderlicher und schwesterlicher Erbteilung ihr zugesprochenen Güter als Mitgift, der Bräutigam dagegen neben seiner Salzgerechtigkeit alle seine ihm entfallenden Güter als Wiedergabe in die Ehe einbringen sollen, wobei besondere Abmachungen über den Erbfall bei Kinderlosen oder kindergesegnetem Tode des einen oder anderen der Ehegatten getroffen werden. Zeugen waren seitens des Bräutigams Bürgermeister Hermann Brandiß, Johann Lilie, Michael Florenz Brandis, von seiten der Braut die Gebrüder Caspar und Johann Pape und Christoph Pape.
v. Papen-Westrich, Bestand St, St 112
v. Papen-Westrich, Bestand St
v. Papen-Westrich, Bestand St >> C - Urkunden
1669 Febr. 12 {Haus Westrick}
Enthält: Die Comparenten und Zeugen haben unterschrieben, Hermann Brandis, Johann Lilie, Michael Florenz Brandis und die Gebrüder Pape haben ihre Siegel beigedrückt. Or. Pap.; Rückaufschrift: fasc. b, n. 28
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:53 MEZ