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Discussio Isfording
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Enthält: Schuldner: Notar Vastard Isfording † 1620 Mai 3 Haus: Ludgeristraße zwischen Häusern des Johan Kerckering zur Sunger und des Prokurators Herman Theben. Früherer Eigentümer: Johan Isfording zu Burgsteinfurt 1578. Käufer: Hofgerichtsprokurator Bernard Schürman. Gläubiger: Die St.-Antoniibruderschaft, vertreten durch den Aldermann Johan Lennep; Johan Hovedes; Barthold Gisekinck, Vikar an Überwasser; Kaspar Osnabrügge, Pastor im Hospital, als Testamentsvollstrecker des Bernard Westhoff und des Herrn Peter Lennep; Anna, die Witwe des Steinhauers Johan Strasburger; Kinder des Schneidergildemeisters Everhard Magnus, vertreten durch die Vormünder Christoffer Schmedding und Bernard Bonse; Christoffer, Sohn erster Ehe des Hofgerichtsprokurators Herman Voss; die Vikare an St. Ludgeri, vertreten durch den Bursarius Herman Iserman; die Witwe des Bernard Timmerscheidt; die Armen zu St. Ludgeri, vertreten durch die Provisoren Borchard Elverfelt und Henrich Timmerscheidt; Severin Stoltenkamp senior; Dr. Johan Droste; Dietrich von der Recke zu Untrup (Uentrop); Johan Wilhelm Stevening zur Willinghege (Wilkinghege); das Kapitel des Alten Doms, vertreten durch Kanonikus Henrich Plönies und Vikar Johan Nientidt; Johan Hülsman in Lippstadt; die Erben der Klara Barchhaus gen. Isfording, nämlich Herman Haese und dessen Schwester Gertrud Haese, Witwe des Kaspar Hense: Berta Witwe des Paul Rotman; Christoffer Krechter; henrich von Graews zur Loburg; Maler Dietrich Molthane und dessen Frau Anna Wesseling; die Kinder des Johan Kortenbusch, vertreten durch die Vormünder Ratsherrn Dietrich Kordeler und M. Gerrit van Vorden. Enth. auch: Ausführliche genealogische Zusammenstellung zur Familie Isfording; dem Findmittel nachträglich hinzugefügt. Anlagen in Abschrift: 1. 1593 am Abend Michaelis arch. (September 28): Hausverkauf. 2. 1597 März 4: Verkauf des Hofes Averhoff im Kirchspiel Sendenhorst.
Archivale
Verweis: siehe auch Nr. 389 sowie acta judicialia Nr. 859
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.