Korrespondenz der bremisch-verdischen Landesregierung mit der sachsen-lauenburgischen Regierung im Land Hadeln bzw. dem Herzog Julius Franz von Sachsen-Lauenburg
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Rep. 5a, Nr. 431
Rep. 5a Fach 49 Nr. 7
NLA ST, Rep. 5a Schwedisches Regierungsarchiv
Schwedisches Regierungsarchiv >> 1 Auswärtiges >> 1.9 Korrespondenz mit auswärtigen Kurfürsten, Fürsten, Grafen etc. und deren Bedienten >> 1.9.1 allgemein
1663-1675
Enthält: Korrespondenz mit Andreas Schwartz (von und zum Busch) und Hartwig Bambamius, Statthalter, Rat und Gerichtsverwalter des Landes Hadeln in Otterndorf, vom 17. bis 20. Juni 1663 wegen Beeinträchtigung der Gerichtsbarkeit durch den Königsmarck'schen Amtmann der Herrschaft Neuhaus, Christoph Pape, mit Anlagen; Schreiben der Landesregierung vom 24. November 1664 an den sachsen-lauenburgischen Oberschenk Wilhelm Copius in Lauenburg und die mecklenburgische Regierung in Schwerin wegen Vorspanns für die Rückreise des Generalleutnants Conrad von Mardefelt nach Wismar; Korrespondenz mit Hartwig Bambamius, Dr. Johann Eitzen und Nicolaus von der Medem, sachsen-lauenburgische Kommissare zur Teilung der Kuhla'schen Güter im Land Hadeln, vom März/April 1665 wegen Ediktalzitation an die Vormünder und Verwalter der Güter, Benedict Bremer und Sebastian Marschalcks Erben, zur Ablegung der Vormundschaftsrechnung; Korrespondenz mit dem Statthalter Schwartz vom August 1667 in der Sache des Johann von Duhn zu Altenbruch gegen Jürgen Balcke, Verwalter zu Neuenwalde, wegen Forderung, mit Anlagen; Schreiben des Statthalters Schwartz vom 8. Dezember 1668 wegen Pferdediebstahls; Korrespondenz mit Bambamius und Schwartz vom 14. Oktober 1670 bis 20. Februar 1671 bzw. mit den sachsen-lauenburgischen Hofräten Tobi(a)s Ludwig Kohlhans und Nicolaus von der Medem vom 9. Oktober 1672 wegen Publikation von Ediktalzitationen an die Gläubiger der Erben des Julius Benedict Kuhla wegen des Gutes Wellingsbüttel, mit beigefügter Zitation des Hofgerichts in Ratzeburg vom 27. September 1672; Korrespondenz mit dem Herzog Julius Franz von Sachsen-Lauenburg vom Dezember 1672/Januar 1673 wegen freien Durchmarschs seiner Truppen von Hadeln durch Bremen; Schreiben des Christian Dietrich Ackenhusen aus Otterndorf vom 5. August 1675 wegen drohender Kriegsgefahr für Hadeln und Bremen von der See her
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1662
Julius Franz, Herzog von Sachsen-Lauenburg Schwartz (von und zum Busch), Andreas, Statthalter, Land Hadeln Bambamius, Hartwig, Gerichtsverwalter, Land Hadeln Pape, Christoph, Amtmann, Königsmarck'scher, Neuhaus Copius, Wilhelm, Oberschenk, sachsen-lauenburgischer Mardefelt, Conrad von, Generalleutnant Eitzen, Johann, Dr., Advokat Medem, Nicolaus von der, Hofrat, sachsen-lauenburgischer, Land Hadeln Bremer, Benedict, Vormund Marschalck, Sebastian, Freudenthal, Oberwachtmeister, Vormund Duhn, Johann von, Altenbruch Balcke, Jürgen, Verwalter, Neuenwalde Kohlhans, Tobi(a)s Ludwig, Hofrat, sachsen-lauenburgischer Kuhla, Julius Benedict von der, Wellingsbüttel, Land Hadeln Ackenhusen, Christian Dietrich, Otterndorf
Hadeln, Land Neuhaus, Herrschaft Wellingsbüttel, Gut, Land Hadeln, Konkurs Ratzeburg, Hofgericht, sachsen-lauenburgisches
Regierung, sachsen-lauenburgische, Land Hadeln Gerichtsbarkeit, Land Hadeln Regierung, mecklenburgische, Schwerin Vorspann, Reise, Mardefelt, Conrad von Güter, Kuhla'sche, Land Hadeln, Teilung Pferdediebstahl, Land Hadeln Hofgericht, sachsen-lauenburgisches, Ratzeburg Kriegsgefahr, Hadeln/Bremen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ
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