Ludwig von der Asseburg auf Neindorf und Falkenstein belehnt im Auftrage und mit Vollmacht des Ludwig von der Asseburg auf Hinnenburg und Walhausen, den asseburgischen Amtsschreiber Johann Koren zu Pesekendorf und seinen Bruder Jakob Georg Konen, seinen Erben, gegen eine Gebühr von 3 Talern mit einer erledigten Hufe zu Ronckersleben, die Henning Brandes von seinem verstorbenen Großvater August von der Asseburg zu Lehen gehabt hat, und 1 1/2 erledigten Hufen daselbst, die Joachim Herbst von seinem Großvater zu Lehen gehabt hat. So geschehen zu Neindorff den 25. February anno 1668. Unterschrieben von Ludwig von der Asseburg. Siegel abgefallen. Gekauft 1909 aus dem Nachlasse von Professor Düning in Cassel.
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Ludwig von der Asseburg auf Neindorf und Falkenstein belehnt im Auftrage und mit Vollmacht des Ludwig von der Asseburg auf Hinnenburg und Walhausen, den asseburgischen Amtsschreiber Johann Koren zu Pesekendorf und seinen Bruder Jakob Georg Konen, seinen Erben, gegen eine Gebühr von 3 Talern mit einer erledigten Hufe zu Ronckersleben, die Henning Brandes von seinem verstorbenen Großvater August von der Asseburg zu Lehen gehabt hat, und 1 1/2 erledigten Hufen daselbst, die Joachim Herbst von seinem Großvater zu Lehen gehabt hat. So geschehen zu Neindorff den 25. February anno 1668. Unterschrieben von Ludwig von der Asseburg. Siegel abgefallen. Gekauft 1909 aus dem Nachlasse von Professor Düning in Cassel.
NLA WO, 65 Urk, II Nr. 26I
NLA WO, 65 Urk Familie von der Asseburg
Familie von der Asseburg >> 2 II. Activ-Lehne
25.02.1668
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:31 MESZ