Verkauf der Gerichtsbarkeit über den Zehnten in Allendorf bei Verna an Cappel durch Graf Gottfried von Reichenbach
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Urk. 18, 23
Urk. 18, Urk. A II Kl. Cappel 1238
Urk. 18 Kloster Spieskappel - [ehemals: A II]
Kloster Spieskappel - [ehemals: A II] >> 1200-1239
1238
Ausf. Perg., die Schrift stark verwaschen und z.gr.T. nicht mehr lesbar. - DreieckSg. Gottfrieds von Reichenbach anh.; U.: [SIGILLVM GODEF]RIDI COM[ITIS] DE RICHENB[ACH], Abb. Küch: Siegel (wie Nr.5) S.279 Nr.8
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Acta sunt hec anno dominice incarnationis 1238, indictione 10
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Graf Gottfried von Reichenbach (a) bekundet, daß er die ihm gehörende Gerichtsbarkeit über den Zehnten zu Allendorf (iurisdictionem quam habere uidebamur in decima uille que dicitur Aldendorf), die er vom Kloster Hersfeld zu Lehen trug (que ad nos iure feodali ab ecclesia Hersueldensi deuoluta fuerat), für 5 mr. an das Stift Cappel verkauft hat (ecclesie contulimus Capellensi).
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (13.Jh.) Super decima Aldendorph (14.Jh.) prope Verne. (Inventar 1527) iiii
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Volpert Propst von Cappel, Orto Prior, die Brüder Thimo, Konrad, Orto
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Ritter Heinrich von Uttershausen (Votershusin), Konrad von Hebel (Hebelde), Volkard und Hartmann (b) Brüder, Ludwig von Linsingen villicus in Homberg (Hohenberg), Ludwig von Borken, Widekind von Holzheim (Holcheim), Volcnand (c), Andreas und Heinrich von Caßdorf (d)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Homberger Bürger Eberhard und Konrad Brüder, Gerbert
Vermerke (Urkunde): Siegler: der Ausst.
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270, 25r, daraus die obigen Angaben
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.88
Vermerke (Urkunde): Literatur: Küther: OL Fritzlar-Homberg (wie Nr.3) S.4
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Graf Gottfried von Reichenbach (a) bekundet, daß er die ihm gehörende Gerichtsbarkeit über den Zehnten zu Allendorf (iurisdictionem quam habere uidebamur in decima uille que dicitur Aldendorf), die er vom Kloster Hersfeld zu Lehen trug (que ad nos iure feodali ab ecclesia Hersueldensi deuoluta fuerat), für 5 mr. an das Stift Cappel verkauft hat (ecclesie contulimus Capellensi).
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (13.Jh.) Super decima Aldendorph (14.Jh.) prope Verne. (Inventar 1527) iiii
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Volpert Propst von Cappel, Orto Prior, die Brüder Thimo, Konrad, Orto
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Ritter Heinrich von Uttershausen (Votershusin), Konrad von Hebel (Hebelde), Volkard und Hartmann (b) Brüder, Ludwig von Linsingen villicus in Homberg (Hohenberg), Ludwig von Borken, Widekind von Holzheim (Holcheim), Volcnand (c), Andreas und Heinrich von Caßdorf (d)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Homberger Bürger Eberhard und Konrad Brüder, Gerbert
Vermerke (Urkunde): Siegler: der Ausst.
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270, 25r, daraus die obigen Angaben
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.88
Vermerke (Urkunde): Literatur: Küther: OL Fritzlar-Homberg (wie Nr.3) S.4
(a) Kopiar: Richenbach
(b) Ausf.: Hartmannus, Kopiar: Hermannus
(c) Ausf.: Volcna[ndus], Kopiar: Golenandus
(d) Kopiar: Castroph
(b) Ausf.: Hartmannus, Kopiar: Hermannus
(c) Ausf.: Volcna[ndus], Kopiar: Golenandus
(d) Kopiar: Castroph
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ