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Briefe an Staatspräsident Bolz mit Erklärungen der Solidarität im Kampf gegen die Nationalsozialisten sowie Dank- und Ergebenheitsbekundungen nach dessen Rücktritt vom Amt des Staatspräsidenten und allen sonstigen Ämtern
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Briefe an Staatspräsident Bolz mit Erklärungen der Solidarität im Kampf gegen die Nationalsozialisten sowie Dank- und Ergebenheitsbekundungen nach dessen Rücktritt vom Amt des Staatspräsidenten und allen sonstigen Ämtern
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 1/25 Nachlass Eugen Bolz, Staatspräsident, Zentrumspolitiker (* 1881, + 1945)
Nachlass Eugen Bolz, Staatspräsident, Zentrumspolitiker (* 1881, + 1945) >> Unterlagen >> 2. Persönliche Korrespondenz >> 2.2 Glückwünsche, Dank- und Ergebenheitsadressen an Eugen Bolz (1923-1941)
17. April 1931-9. Juni 1933
Enthält u.a.:
Heinrich Brüning, Präsident Knapp, Abt Bernhard von Neresheim, Stadtpfarrer Rebstock in Sulz, Stadt Rottenburg am Neckar, Landesverband der Kinderreichen Württembergs, Weihbischof Franz Josef Fischer, Caritasverband, Präsident der Reichsbahndirektion Dr. Sigel, Stuttgarter Handelshof A.G., Dr. R. Denzel, Rechtsanwalt Alfred Bach, Landeshauptmann von Vorarlberg, Bischof Dr. Joannes Baptista Sproll, Dr. iur. Mattes (für Württembergischen Automobilclub, Neckarwerke A.G. und Württembergische Landes-Elektrizitäts A.G.), Württembergischer Gemeindetag, Stadt Schwäbisch Gmünd, Württembergische Landeskreditanstalt, Mitglied des Landtags Fritz Mauthe, Württembergische Zahnärztekammer, Polizeipräsident Klaiber, Stadt Tübingen, Württembergischer Sparkassen - und Giroverband, A.v. Kienlin, Domkapitular Stofer, Ministerpräsident a.D. Dr. Heinrich Held; zahlreiche Orts- und Bezirksgruppen der Zentrumspartei; verschiedene Verwandte, Freunde und Bundesbrüder; Plakat zu einer Wahlrede am 28. Februar 1933 in Kassel; Erklärung der Zentrumspartei Ellwangen, 11. März 1933, 76 St.
Dabei:
Schreiben an Frau Staatspräsident(in) Bolz, u.a. von (Emmy?) Fuchshuber, Eugenie Wetter, Emilie Mayer (oder Mager?), alle in Stuttgart, dazu Berta Debler in Schwäbisch Gmünd, 5 St.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.