Balthuß Boll zu Levitsweyler bekundet, daß er um 36 Gulden dem Oberpflegamt des Klosters Salem zu Pfullendorf seine eigentüml. halbe Jauchert Acker im Bitzer Ösch zu Levitsweyler, stößt gegen Osten an Sebastian Benz Heiligengut, ebenso im Norden, im Westen an das salem. Lehegut des Jonas Binder und gegen Süden an ein ebensolches Gut des Thomas Schüelin, als frei lediges Eigen verkauft hat, von dem nur der Zehnte zu entrichten ist
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Balthuß Boll zu Levitsweyler bekundet, daß er um 36 Gulden dem Oberpflegamt des Klosters Salem zu Pfullendorf seine eigentüml. halbe Jauchert Acker im Bitzer Ösch zu Levitsweyler, stößt gegen Osten an Sebastian Benz Heiligengut, ebenso im Norden, im Westen an das salem. Lehegut des Jonas Binder und gegen Süden an ein ebensolches Gut des Thomas Schüelin, als frei lediges Eigen verkauft hat, von dem nur der Zehnte zu entrichten ist
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 158 T 1 Nr. 475
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 158 T 1 Salemische Herrschaft Ostrach: Urkunden
Salemische Herrschaft Ostrach: Urkunden >> 1. Urkunden
1723 Dezember 13
Urkunden
Siegler: Franz Josef Möhnle, salem. Rat und Oberamtmann zu Ostrach
Überlieferungsart: Ausfertigung
Überlieferungsart: Ausfertigung
Benz, Sebastian; Levertsweiler
Binder, Jonas
Boll, Balthasar
Möhnle, Franz Josef; Oberamtmann zu Ostrach
Schiele, Thomas; Levertsweiler
Levertsweiler, Ostrach SIG
Ostrach SIG
Pfullendorf SIG
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:41 MESZ
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