V 100 / 65077
V 100 Zeitungsdokumentation
Zeitungsdokumentation >> 5. Verwaltung und Verwaltungsorgane >> 5.1 Kreis Stormarn >> 5.1.5 Ämter, Behörden der Kreisverwaltung
18. November 1983
Enthält: Landrat Hans-Henning Becker-Birck erläutert bei der Dienstbesprechung vor [Name maskiert] Bürgermeistern und leitenden Verwaltungsbeamten sowie [Name maskiert] der Kreissparkasse, der Polizei, der Feuerwehr und der WAS im Kreistagssitzungssaal in Bad Oldesloe die finanzielle Lage des Kreises für 1984, die nicht günstig ist und hierbei werden besonders die sogenannten "Mittelzentren" wie Ahrensburg, Reinfeld, Glinde und Großhansdorf geringere Zuweisungen erhalten und wegen der hohen Verschuldung von Schleswig-Holstein werden die Fonds für Investitionen, Schul- und Wegebau gesenkt, was sich auf die Zuschüsse für [Name maskiert] auswirkt und allgemein werden der Kreis Stormarn und seine Gemeinden aufgrund der schlechten Lage einen Gesamtverlust von 13 Millionen DM verkraften müssen und bei dem einen Teil der Voraussetzungen für [Name maskiert] von Sonderbedarfszuweisungen für [Name maskiert] und [Name maskiert] wird der neue Grundsteuerhebesatz B nur von [Name maskiert] Reinfeld, Hamberge, Brunsbek und Großhansdorf erreicht, wobei der Landrat aber davor warnt, deswegen übereilte Steuererhöhungen durchzuführen
Archivale
Digitalisat gesperrt: Um dieses Digitalisat einzusehen, können Sie eine Freischaltung beantragen. Zur Zeit ist es aus urheberrechtlichen oder persönlichkeitsrechtlichen Gründen gesperrt.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.08.2025, 08:33 MESZ
Namensnennung - Nicht kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International