Hans Norstett, zu Mühlen am Neckar wohnhaft, verkauft für 100 Gulden Landeswährung Hauptgut, deren Empfang er bestätigt, an Martin Huenlin den Aussteller, Bürger zu Horb, 5 Gulden Gült, zahlbar jährlich an Sebastian, 8 Tage vorher oder nachher gen Horb aus seinen 7 1/2 Mannsmad Wiesen zu Unterdettingen ob Horb (Begrenzung: Dettinger Allmende; die Weingärten; Landstraße; Neckar), die belastet sind mir Vorzins von 3 Pfund 5 Schilling 2 Grashühnern den Iflingern und 10 Schilling dem Heiligen der Pfarr- und Frühmeßpfründe zu Dettingen und gegen das Almosen zu Horb um 50 Gulden Hauptgut verschrieben sind, welche der Aussteller aber in 2 Jahren wieder ablöst und seinem Tochtermann Hans Schmid dem Bachmüller zu Mühlen solche Summe erlegt. Bei Säumigkeit können der Aussteller und seine Erben zum Einlager in Horb gemahnt werden. Die Gült kann an Sebastian bei vierteljährlicher Kündigung mit 100 Gulden abgelöst werden
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Hans Norstett, zu Mühlen am Neckar wohnhaft, verkauft für 100 Gulden Landeswährung Hauptgut, deren Empfang er bestätigt, an Martin Huenlin den Aussteller, Bürger zu Horb, 5 Gulden Gült, zahlbar jährlich an Sebastian, 8 Tage vorher oder nachher gen Horb aus seinen 7 1/2 Mannsmad Wiesen zu Unterdettingen ob Horb (Begrenzung: Dettinger Allmende; die Weingärten; Landstraße; Neckar), die belastet sind mir Vorzins von 3 Pfund 5 Schilling 2 Grashühnern den Iflingern und 10 Schilling dem Heiligen der Pfarr- und Frühmeßpfründe zu Dettingen und gegen das Almosen zu Horb um 50 Gulden Hauptgut verschrieben sind, welche der Aussteller aber in 2 Jahren wieder ablöst und seinem Tochtermann Hans Schmid dem Bachmüller zu Mühlen solche Summe erlegt. Bei Säumigkeit können der Aussteller und seine Erben zum Einlager in Horb gemahnt werden. Die Gült kann an Sebastian bei vierteljährlicher Kündigung mit 100 Gulden abgelöst werden
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 163 T 1 Nr. 116
Repertorium VIII 5 Nummer 36 (Kasten B, Fach 22)
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 163 T 1 Murische Herrschaft Glatt: Urkunden
Murische Herrschaft Glatt: Urkunden >> 1. Urkunden
1571 Januar 22 (1571 Januar 22 (Montag nach Sebastian))
Urkunden
Siegler: Hans Finnitz, Bürgermeister zu Horb
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel abgegangen
Vermerke: Dorsualvermerk: Numero 62, Scrinium C Faszikel P i
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel abgegangen
Vermerke: Dorsualvermerk: Numero 62, Scrinium C Faszikel P i
Finiz, Hans; Bürgermeister zu Horb
Huenlin, Martin der Alte
Norstett, Hans
Schmid, Hans
Dettingen, Horb am Neckar FDS
Horb am Neckar FDS
Mühlen : Horb am Neckar FDS
Oberiflingen, Schopfloch FDS
Unterdettingen, aufgeg. in Dettingen, Horb am Neckar FDS
Unteriflingen, Schopfloch FDS
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:40 MESZ
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