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König Albrecht bewilligt Eberhard v. Katzenelnbogen für Stadecken die Rechte der Stadt Oppenheim mit Marktgerechtigkeit
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B 3 Urkunden der Grafschaft Katzenelnbogen (Obergrafschaft)
Urkunden der Grafschaft Katzenelnbogen (Obergrafschaft) >> 1 Findbuch Demandt
1301 Dezember 17, Speyer
Ausf. Stadecken; moderbesch. und aufgez. Etwa glz. Rv.: concessio libertatis oppidi Stadeken per regem Albertum facta. .Mit sehr gut erhaltenem Siegel an roten Seidenfäden
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Spire 1301, indictione 15., 16. kalendis ianuarii, regna vero nostri anno quarto
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: König Albrecht (Albertus) verleiht (in feierlicher Form) dem Grafen Eberhard v. Katzenelnbogen im Hinblick auf die dem Reiche und insbesondere König Rudolf geleisteten und von ihm noch zu erwartenden Dienste für seine Stadt (opidum) Stadecken und deren Bürger, die dort, abgesehen von der Zeit der Ernte und Weinlese, ständig anwesend sind, alle Freiheiten, Rechte und Gnaden der Stadt und Bürger zu Oppenheim. Er verleiht der Stadt ferner einen Wochenmarkt auf jeden Dienstag und unterstellt dessen Besucher mit ihren Waren einschließlich des Hin- und Rückweges dem Schutze der Marktfreiheit
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Ziegenhainer Repertorium XIV fol. 251
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Wenck I Urkundenbuch 108.; Regest: Böhmer RI S. 228, Scriba, Rheinhessen, S. 148, Nr. 2239.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.