Ehevertrag zwischen dem verwitweten Unterstubenwirt [abgegangene Trinkstube der Kaufleutezunft, sogenannte Untere Stube, Marktplatz 6] Johann Braungardt und Katharina Miller, Witwe des Johann Christoph Lindacker. Der Bräutigam hat aus seiner vorigen und zweiten Ehe mit Katharina Cordula geborene Reichle den Sohn Johann. Der Vertrag wird im Beisein des Waagezöllners Johann Jakob Haltmayer und des Bortenmachers Johann Michael Reichle als Pfleger des Sohnes des Bräutigams sowie des Wirts Zum Greifen [abgegangene Wirtschaft, Bereich Frauenstraße 33] und des Bortenmachers Johann Jakob Haltmayer als Pfleger der Braut geschlossen.
Vollständigen Titel anzeigen
Ehevertrag zwischen dem verwitweten Unterstubenwirt [abgegangene Trinkstube der Kaufleutezunft, sogenannte Untere Stube, Marktplatz 6] Johann Braungardt und Katharina Miller, Witwe des Johann Christoph Lindacker. Der Bräutigam hat aus seiner vorigen und zweiten Ehe mit Katharina Cordula geborene Reichle den Sohn Johann. Der Vertrag wird im Beisein des Waagezöllners Johann Jakob Haltmayer und des Bortenmachers Johann Michael Reichle als Pfleger des Sohnes des Bräutigams sowie des Wirts Zum Greifen [abgegangene Wirtschaft, Bereich Frauenstraße 33] und des Bortenmachers Johann Jakob Haltmayer als Pfleger der Braut geschlossen.
A Urk. Heiratsverträge, 075
A Urk. Heiratsverträge A Urkunden Heiratsverträge
A Urkunden Heiratsverträge
1803 Mai 26.
Archivale
Sprache: Deutsch
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Johann Braungardt und Katharina Miller
Siegler: Unbesiegelt, beglaubigt durch die Unterschriften von Franz Daniel Schad von Mittelbiberach [Lkr. Biberach], Karl Felizian von Neubronner, Michael Glöcklen und Johann Paul Kindervater
Kanzleivermerke: No. 14 (19. Jh.); N. 67 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Unbesiegelt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (19. Jh.)
Anmerkungen: Beilage: Inventar über den von der Braut in die Ehe gebrachten Besitz vom 12. Mai 1803
Datum: So geschehen Ulm, den 26. maii 1803.
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Johann Braungardt und Katharina Miller
Siegler: Unbesiegelt, beglaubigt durch die Unterschriften von Franz Daniel Schad von Mittelbiberach [Lkr. Biberach], Karl Felizian von Neubronner, Michael Glöcklen und Johann Paul Kindervater
Kanzleivermerke: No. 14 (19. Jh.); N. 67 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Unbesiegelt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (19. Jh.)
Anmerkungen: Beilage: Inventar über den von der Braut in die Ehe gebrachten Besitz vom 12. Mai 1803
Datum: So geschehen Ulm, den 26. maii 1803.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International