VI Hs 13, Nr. 155
Organisations- und Aktenzeichen: 768
NLA WO, VI Hs 13 Stammbücher
Stammbücher >> 1 Verschiedene, das Fürstenhaus und seine Lande betreffende Handschriften >> 1.1 Stammbücher
1815-1831
Gekauft aus Scholz Antiquariat in Braunschweig im Februar 1908.
Verzeichnung
Identifikation: Band: 201
Beschreibung: Format: 169 x 108 mm; 40 lose Blätter in Querformat mit Goldschnitt in einem grünen, goldgepressten Pappkasten ("Der Freundschaft gewidmet" auf dem Vorderdeckel, sowie "Souvenir" und die Initialen "L. D." auf dem Rücken eingeresst) und einem roten Pappfutteral mit 40 handschriftlichen Einträgen aus Braunschweig, Campen, Fallersleben, Lotzdorf, Lorenzkirch und Großstädteln, sowie mit 11 Zeichnungen, 4 Stickereien udn 1 Stich. Es liegt ein Blatt mit Ansichten über die Familie Dittmann bei, auch ein wohl anderweitig bestimmtes Blatt mit einer Eintragung von Luise Dittmann.
Stammbuchhalterin: Luise Dittmann, verh. Herrmann, Tochter des Tischlers Johann Julius Dittmann aus Braunschweig.
Stammbuchhalterin: Luise Dittmann, verh. Herrmann, Tochter des Tischlers Johann Julius Dittmann aus Braunschweig.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:31 MESZ
Public Domain Mark 1.0 Universell