Ehrenbürgerrecht der Universität Bonn
Vollständigen Titel anzeigen
4-27-0 Lehr, Robert. Persönliche und private Papiere, 4-27-0-7.0000
4-27-0 Lehr, Robert. Persönliche und private Papiere Lehr, Robert. Persönliche und private Papiere
Lehr, Robert. Persönliche und private Papiere
1934-1938
Enthält u. a.: Abschrift der Wiederanerkennung der Ehrenbürgerwürde (07./11.04.1938) [Bl. 22-25]; Glückwünsche zur Wiederanerkennung, u. a. von Carl Goerdeler (03.06.1938) [Bl. 30], Staatssekretär a. D. E. Hoffmann (09.05.1938) [Bl. 42], Richard Robert Rive (30.04.1938) [Bl. 48], Fritz Thyssen (06.05.1938) [Bl. 51], Graf Westarp (05.05.1938) [Bl. 60], Oswald Freisler (21.04.1938) [Bl. 65], Paul Reusch (29.04.1938) [Bl. 84], Alfred Hugenberg (30.04.1938) [Bl. 91]; Pressemeldungen zur Wiederanerkennung, in: "Kölnische Zeitung" (21. und 22.04.1938) und "Düsseldorfer Nachrichten" (23.04.1938) [Bl. 92-94]; Bemühungen um Rückverleihung des Ehrenbürgerrechts (1936-1938) [Bl. 95-126], u. a. Beistand von Fritz Thyssen (29.03.1936) und Karl Jarres (01.04.1936); Robert Rive an Lehr zur Suspendierung der Ehrenbürgerwürde (13.05.1934) [Bl. 127]. Enthält auch: Fragment eines handschriftl. Schreibens an den Regierungspräsidenten zu Düsseldorf mit der Bitte um Einleitung eines Disziplinarverfahrens wegen der Vorgänge in der Spartakistenzeit (1919) [Bl. 1-21; Bl. 22-29 in 4-27-3-2.0000].
130
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:12 MEZ