Der Zehnt zu Stieghorst [heute Stadtbezirk von Bielefeld] bei Bielefeld im Kirchspiel zu Heepen. Der Zehnt war früher Lehen der Nagel, dann des Dr...
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Urk. 14, 5872
A I u, von Grothaus sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Grothausen, Nr. 1
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe G >> Gr-Gu >> Grothaus (Grotthus)
1782 August 20
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Der Zehnt zu Stieghorst [heute Stadtbezirk von Bielefeld] bei Bielefeld im Kirchspiel zu Heepen. Der Zehnt war früher Lehen der Nagel, dann des Dr. Bernhard Fürstenau und dessen Sohnes, des Lic. Theophilus Fürstenau. Von Letzterem ging das Lehen auf den 1657 Belehnten über. [Ehemals Lehen der Grafen von Holstein-Schaumburg]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann Wilhelm Francke
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann Wilhelm Francke
Belehnte/r: Für Nikolaus Anton Heinrich Julius von Grothaus dessen Kurator Peter Christian von Finck, sodann sein Bruder Friedrich Wilhelm Karl Ludwig von Grothaus, Sohn des verstorbenen Nikolaus (Mentzoe) von Grothaus
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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