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Lehrbrief für den Metzger Georg Martin Ulzhöfer, Sohn des Schuhmachers Johann Christoph Ulzhöfer der in Wertheim 3 Jahre bei Metzgermeister Georg Martin Ulzhöfer gelernt hat.
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Lehrbrief für den Metzger Georg Martin Ulzhöfer, Sohn des Schuhmachers Johann Christoph Ulzhöfer der in Wertheim 3 Jahre bei Metzgermeister Georg Martin Ulzhöfer gelernt hat.
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, S-I Ältere städtische Urkunden und Akten
Ältere städtische Urkunden und Akten >> 9. Zünfte, Handel, Gewerbe und Verkehr >> 9.1. Zünfte >> Metzger
1808 August 12 ("Wertheim den 12. August anno eintausend achthundert und acht")
Urkunden
Ausstellungsort: Wertheim
Siegler: Berg, Stadtamtman
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: aufgedrückt, Lacksiegel
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Unterschriften von Georg Martin Ulzhöfer als Zunftmeister, Jacob Wolz als junger Zunftmeister, Adam Wolz als Geschworener, Philipp Jacob Hotz
Besonderheiten: Oberhalb des Urkundentextes ist eine Zeichnung. Diese zeigt einen Hund und einen Ochsen, der von einem Mann mit Beil (Metzger) geführt wird.
Berg, - von; Stadtamtmann
Hotz, Philipp Jacob; Metzger in Wertheim
Ulzhöfer, Georg Martin; Metzger
Ulzhöfer, Johann Christoph; Schuhmacher in Wertheim
Wolz, Adam; Metzger
Wolz, Jacob; Metzger
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.