Altforderungen und Lohnrückstände bei den Raiffeisenkassen im Zusammenahng mit der Währungsreform sowie Neuorganisation des landwirtschaftlichen Genossenschaftswesens und Kreditvergabe an Neubauern
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K 5, Nr. 309 (Benutzungsort: Magdeburg)
Registratursignatur: Fin. VIII/1, 1706/1/11, 1706/31 später F VI/1, G III
Filmsignatur: 79 (Sicherungsfilm, 1972)
K 5 (Benutzungsort: Magdeburg) Ministerium der Finanzen
Ministerium der Finanzen >> 07. Banken, Sparkassen und Versicherungen (Abteilung F VI) >> 07.02. Banken >> 07.02.08. Raiffeisengenossenschaft (landwirtschaftliches Kreditinstitut)
1948 - 1952
Enthält u.a.: Währungsdifferenzen bei den Vereinigungen der gegenseitigen Bauernhilfe (VdgB) (Bäuerliche Handelsgenossenschaften (BHG)) Halberstadt und Dessau-Waldersee im Zusammenhang mit der Währungsreform. - Einzug von Altforderungen bei der VdgB (BHG) Pollitz und Bottmersdorf.- Währungsreform-Manipulationen bei der Dorfgenossenschaft Querfurt.- Verzeichnis der Sparkassen im Land Sachsen-Anhalt.- Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses 1949 der Treuhand- und Einzugsstelle Sachsen-Anhalt GmbH in Halle (Saale).- Prüfung landwirtschaftlicher Dorfgenossenschaften.- Niederschrift über die konstituierende Sitzung einer Landessanierungskommission für die genossenschaftlichen Kreditinstitute.- Gründung von Dorfgenossenschaften.- Gewährung von Neubauernkrediten.
Ministerium der Finanzen
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:32 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)
- 04. Land Sachsen-Anhalt (1945 - 1952) (Tektonik)
- 04.02. Landesregierung (Tektonik)
- Ministerium der Finanzen (Bestand)
- 07. Banken, Sparkassen und Versicherungen (Abteilung F VI) (Gliederung)
- 07.02. Banken (Gliederung)
- 07.02.08. Raiffeisengenossenschaft (landwirtschaftliches Kreditinstitut) (Gliederung)