Die Gemeinden Gerlenhofen und Ay schliessen unter Zustimmung der Grundherren (Abt Heinrich zu Wiblingen, Peter von Gundelsheim, Deutschordenskomtur zu Ulm, Cordula von Reischach, Äbtissin zu Söflingen, Vertreter Hofmeister Jorg Schmuck) ferner Antonius Fugger, kaiserlicher Rat (Vertreter: Sebastian Westernacher, Kastner zu Kirchberg), Eiteleberhard Besserer, Richter, und Veit Fingerlin, des Rats als Pfleger des Heiligen Geistspitals zu Ulm und Vertreter Hartmann Ehingers, Bürger zu Ulm, nach Entscheid durch: Jörg Schmid von Fahlheim (Vallen), Conrad Leichtle von Achstetten für Gerlenhofen und Konrad Pfister, Bürgermeister zu Illertissen, Martin Gaunsser, Müller zu Leipheim, für Ay und Matheus Hartmann, Amtmann zu Wiblingen, als Obmann, einen Vertrag wegen des Zutriebs und Weidbesuchs der beiden Gemeinden in die Wecherholder vom Bühl bis an der Ay Esbach bei Freudenegg neben der Mayerau.
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Die Gemeinden Gerlenhofen und Ay schliessen unter Zustimmung der Grundherren (Abt Heinrich zu Wiblingen, Peter von Gundelsheim, Deutschordenskomtur zu Ulm, Cordula von Reischach, Äbtissin zu Söflingen, Vertreter Hofmeister Jorg Schmuck) ferner Antonius Fugger, kaiserlicher Rat (Vertreter: Sebastian Westernacher, Kastner zu Kirchberg), Eiteleberhard Besserer, Richter, und Veit Fingerlin, des Rats als Pfleger des Heiligen Geistspitals zu Ulm und Vertreter Hartmann Ehingers, Bürger zu Ulm, nach Entscheid durch: Jörg Schmid von Fahlheim (Vallen), Conrad Leichtle von Achstetten für Gerlenhofen und Konrad Pfister, Bürgermeister zu Illertissen, Martin Gaunsser, Müller zu Leipheim, für Ay und Matheus Hartmann, Amtmann zu Wiblingen, als Obmann, einen Vertrag wegen des Zutriebs und Weidbesuchs der beiden Gemeinden in die Wecherholder vom Bühl bis an der Ay Esbach bei Freudenegg neben der Mayerau.
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 532 M U 93
HStA München, GU Neu-Ulm Fasz. 78, Nr. 946 und 947
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 532 M Wiblingen, Benediktinerkloster: Zugang Hauptstaatsarchiv München
Wiblingen, Benediktinerkloster: Zugang Hauptstaatsarchiv München >> Urkunden >> Gerlenhofen
1538 Juni 17 (Montag nach Dreifaltigkeit)
Urkunden
Schaden: Perg. fleckig
Aussteller: Gemeinde Gerlenhofen; Gemeinde Ay
Siegler: Abt Heinrich von Wiblingen; Eiteleberhard Besserer; Veit Fingerlin; Sebastian Westernacher
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 4 Sg. besch.
Vermerke: Dabei: Auszug hieraus vom 20. Juni 1719 (Papier)
Aussteller: Gemeinde Gerlenhofen; Gemeinde Ay
Siegler: Abt Heinrich von Wiblingen; Eiteleberhard Besserer; Veit Fingerlin; Sebastian Westernacher
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 4 Sg. besch.
Vermerke: Dabei: Auszug hieraus vom 20. Juni 1719 (Papier)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:30 MEZ
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