Dekan und Kapitel der Archidiakonalkirche St. Viktor zu Xanten behandigen an den leibgewinnsrührigen Gütern Berwick in Riswick unter dem Latengericht Rottum, die vor langen Jahren teils versandet, teils als allodial verkauft worden waren, nach einem Vergleich, den auf Intervention des kleve-märkischen Kammerdirektors Müntz der Geheime Rat Lely und der Kanoniker Wealsch abgemacht haben, jetzt also an 4 holländischen Morgen im Kirchspiel Qualburg, die zu dem von Lely erworbenen Hoppen- oder Leygrafen-Gut gehören, für die erste Hand Anna Susanna Louisa von Widansky, 27 Jahre alt, für die zweite Hand Friedrich Wilhelm von Widansky, Fähnrich in der königlich-preußischen Leibgarde zu Fuß, 23 Jahre alt, beide Kinder der Eheleute + Obristwachtmeister von Widansky und Anna Wilhelmina von Motzfeldt, und für die dritte Hand Johann Reinhard Wilhelm Speck, 2 Jahre alt, Sohn der Eheleute Peter Wilhelm Speck, Doktor der Medizin und Schöffe, und Zara Elisabeth von Motzfeldt (mit Spezifikation der künftigen Gewinngelder und Zinsangabe). - Ankündigung des unten aufgedrückten kleinen Kirchensiegels und der Unterschrift des Sekretärs. ... geschehen Xanten den 5. Iunii 1756.
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Dekan und Kapitel der Archidiakonalkirche St. Viktor zu Xanten behandigen an den leibgewinnsrührigen Gütern Berwick in Riswick unter dem Latengericht Rottum, die vor langen Jahren teils versandet, teils als allodial verkauft worden waren, nach einem Vergleich, den auf Intervention des kleve-märkischen Kammerdirektors Müntz der Geheime Rat Lely und der Kanoniker Wealsch abgemacht haben, jetzt also an 4 holländischen Morgen im Kirchspiel Qualburg, die zu dem von Lely erworbenen Hoppen- oder Leygrafen-Gut gehören, für die erste Hand Anna Susanna Louisa von Widansky, 27 Jahre alt, für die zweite Hand Friedrich Wilhelm von Widansky, Fähnrich in der königlich-preußischen Leibgarde zu Fuß, 23 Jahre alt, beide Kinder der Eheleute + Obristwachtmeister von Widansky und Anna Wilhelmina von Motzfeldt, und für die dritte Hand Johann Reinhard Wilhelm Speck, 2 Jahre alt, Sohn der Eheleute Peter Wilhelm Speck, Doktor der Medizin und Schöffe, und Zara Elisabeth von Motzfeldt (mit Spezifikation der künftigen Gewinngelder und Zinsangabe). - Ankündigung des unten aufgedrückten kleinen Kirchensiegels und der Unterschrift des Sekretärs. ... geschehen Xanten den 5. Iunii 1756.
AA 0567 Xanten, Viktorstift, Akten (AA 0567)
Xanten, Viktorstift, Akten (AA 0567) >> 1. Akten >> 1.5. Besitzungen und Rechte >> 1.5.1. Generalia >> Protokollbuch der Behandigungen der stiftischen Leibgewinnsgüter [wie Xanten, Viktorstift, Akten Nr. 17 a] von April 1727 bis Dezember 1761 mit 3 Nachträgen aus 1772, 1774 und 1789, jeweils mit Verweis auf die Fundstelle der Güter im Liber manuationum [s. Xanten, Viktorstift, Akten Nr. 15]
1756 Juni 5
Diverse Registraturbildner
Papier
Überlieferungsart: Abschrift
Überlieferungskommentar: 18. Jh.
Überlieferungskommentar: 18. Jh.
Urkunde
Ausstellort: Xanten
Protokollbuch der Behandigungen der stiftischen Leibgewinnsgüter [wie Xanten, Viktorstift, Akten Nr. 17 a] von April 1727 bis Dezember 1761 mit 3 Nachträgen aus 1772, 1774 und 1789, jeweils mit Verweis auf die Fundstelle der Güter im Liber manuationum [s. Xanten, Viktorstift, Akten Nr. 15]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.04.2026, 09:37 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.2. Geistliche Institute (Tektonik)
- 1.2.6. V - Z (Tektonik)
- 1.2.6.13. Xanten (Tektonik)
- 1.2.6.13.2. Viktorstift (Tektonik)
- Xanten, Viktorstift, Akten AA 0567 (Bestand)
- 1. Akten (Gliederung)
- 1.5. Besitzungen und Rechte (Gliederung)
- 1.5.1. Generalia (Gliederung)
- Protokollbuch der Behandigungen der stiftischen Leibgewinnsgüter [wie Xanten, Viktorstift, Akten Nr. 17 a] von April 1727 bis Dezember 1761 mit 3 Nachträgen aus 1772, 1774 und 1789, jeweils mit Verweis auf die Fundstelle der Güter im Liber manuationum [s. Xanten, Viktorstift, Akten Nr. 15] (Archivale)