Versteigerung des Auktionshauses Pongs (Düsseldorf) mit 15 Bildern aus dem Besitz von Robert Schuppner (Köln)
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0-1-4 Stadtverwaltung Düsseldorf von 1933 - 2000 (alt: Bestand IV) Stadtverwaltung Düsseldorf von 1933 - 2000 (alt: Bestand IV)
Stadtverwaltung Düsseldorf von 1933 - 2000 (alt: Bestand IV) >> (Bestand 0-1-4) bis 31.03.1957 >> 31 Kulturamt >> Kunstsammlungen >> Gutachten
1940
Enthält: S. 475, 483-491, 495-505, 513-515, 519-524, 531-545, 551-557, 563-607, 615-617, 625-627, 645-646, 649-650, 671-677: zahlreiche Schreiben zwischen Dr. Hupp und der Industrie- und Handelskammer sowie der Reichskulturkammer (Gau Düsseldorf und Gau Köln-Aachen) ab dem 12.03.1940, bzgl. des Verkaufs von Fälschungen oder falsch zugeschriebenen Bildern, weitere Personen: Herr Dr. Vogler, Herr Schmitz, Herr Momberg, Herr Dr. Brinkmann, Herr Dr. Leonhardt ; Kopie eines Briefes von Robert Schuppner an die Polizeidirektion, Köln 21.03.1940, Nennung von zahlreichen Bildern (z.B. Monticelli, Zick, Lucas, Koeckoeck, Elsheimer) und Kunsthändlern (z.B. Bornheim, Seifert, Lempertz, Faust, Salle Droust Paris); Kopie eines Schreibens vom Auswärtigen Amt Berlin an Firma Abels (Köln), Berlin 17.04.1940, mit Auskunft zur Unkenntnis eines Herrn Schuppner in Paris; Kopie eines Schreibens der NSDAP Auslands-Organisation an die Reichskulturkammer Landesleiter für bildende Künste, Berlin 22.04.1940, Schuppner [hier als Kunstmaler bezeichnet] kein Parteimitglied, wird aber unter der Nr. 762 als Koloniemitglied (Angehöriger der Deutschen Gemeinschaft Paris) bezeichnet; Kopie eines Schreibens von E. Geiger (Auswärtiges Amt) an die Reichskulturkammer Köln, Berlin 20.04.1940; Kopie eines Schreibens von Gustav Mack an die Reichskulturkammer Köln, Mannheim 12.04.1940; Kopie eines Schreibens von Gemälde-Galerie Abels (Köln) an die Kriminalpolizei Köln, 25.?.1940, mit Nennung von Bildern und Personen; Stellungnahme von Carl Eugen Pongs, Düsseldorf 16.05.1940, an Dr. Hupp; Kopie eines Schreibens von Galerie Abels an Staatsanwalt Dr. Brencher, Köln 30.10.1940. [s.a. Akte 0-1-4-3905, S. 35-38, 91]
Akten
Gutachten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:02 MEZ