Vikarien des Stifts Busdorf, vor allem 3. Vikarie
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B 609, 428
B 609 Stift Busdorf, Paderborn - Akten
Stift Busdorf, Paderborn - Akten >> 2. Dignitäten >> 2.1. Vikarien und Benefizien
(1462-1574) 1625-1798
Enthaeltvermerke: Enthält: Kopiar der Urkunden des Benefiziums der 3. Vikarie St. Annae in Armario zu Busdorf: 1462 Dez. 10 Rentenverschreibung Lubbert Synskemanns gen. Retbergh und seiner Frau Nese zu Lippstadt an Cord Bussen, Kanoniker zu Busdorf. 1469 Mai 28 Rentenverschreibung desselben an denselben. 1505 Sept. 29 Knappe Helmick v. Erwitte überträgt die beiden Verschreibungen Lubbert Sinckemanns aus Lippstadt aus dem Hof zum Rade dem St. Annen-Lehen an der Busdorfkirche und dessen Rektor Gerdt Wangen. 1539 Juli 31 Vergleich Jürgens v. Bredenols (Breydenols) und seiner Frau Cristine, Gerhardt, Propst, und Frydag v. Bredenols mit Henrich von Cölln, Benefiziaten des St. Annen-Altars in der Busdorfkirche über rückständige Zinsen aus ihrem Lehngut die Ratbrede. 1574 März 30 Rentenverschreibung Hermann Brexells und seiner Frau Anne vor Bürgermeister und Rat zu Lippstadt an Hermann Conniken, Inhaber des St. Annen-Lehens zu Busdorf. 1529 Juni 24 Rentenverschreibung Ludwig Bocks und seiner Frau Gertrud zu Lippstadt vor dem Richter Cordt Hennemann zu Lippstadt an Gottfried Wangen, Inhaber der 3. Vikarie zu Busdorf. 1530 Febr. 3 Rentenverschreibung Johann Hermelincks zu Grevenhagen in der Delbrügge an Gottfried Wangen, Rektor des St. Annen Lehens zu Busdorf. 15(2)5 Dez. 13 Rentenverschreibung Arndt Beschorns und seiner Frau Ilse vor Johann von Horne, Richter zu Herford, an Cord Niggen, Rektor des Lehens Unserer Lieben Frau und St. Annen zu Busdorf. 1520 Sept. 18 Vor der Äbtissin zu Herford verkaufen Winand Westermann und seine Frau Anna ihr Haus in dem Heremberge an Arndt Bescharen und dessen Frau Ilse. 1525 Sept. 25 Die Augustiner zu Herford verkaufen Arndt Bescharen (Beschoren) und dessen Frau Ilse einen Garten vor der Renneporten. 1544 Kollation Everhard Cloiths für die erste Vikarie nach dem Tode des Rektors Johannes Gotsegen (Kopie) 1625 Testamenstvollmacht für Vikar Hieronymus Brinckmann. 1626 Kollation des Benefiziums Omnium Sanctorum nach der Resignation Bernhard Pontanus an David Bölling. Besitzergreifung. 1689 Taufzeugnis für Franz Laurenz Albrecht (*1673) 1693 Leistung des Vikars Friedrich Theodor Holtgreve für das Benefizium Schnarmann-Tülemann. 1706 Abgabe der 2. Vikarie vom neuerbauten Haus im Vikariengarten. 1714/17 Streitigkeiten zwischen Vikar Stephan Bernard Scheiffers und Kanoniker Wiedenbrück. 1719 Zeugnis der Universität Paderborn für Anton Martin Marckler. 1725 Verwaltung vakanter Vikarien. 1756 Kollation Ferdinand Bernhard Paul Risses für die 1. Vikarie nach dem Tode Johann Friedrich Flörens. 1761 Päpstliche Kollation für Johann Heinrich Vering zu Hannover für das 1. Vikariat. Besitzergreifungsvollmacht. 1762 Rücktritt des Vikars Conrad Bardt. 1763 Zeugnis der Universität Paderborn für Joseph Schonlau. 1763-1778 Residenzdispense für den Missionar zu Hannover, Vikar Vering. 1766 Päpstliche Kollation für Johann Gerhard Beinelmeyer. 1775 Investitur des Benefiziaten Maes. 1778 Reparatur des Hauses des 3. Vikars. 1789 Päpstliche Kollation für Franz Anton Joseph Hartmann. Zwei Kautionen für Vikar Bönninghausen. 1790 Mängel am dritten Vikariatshaus. Status des St. Annen-Benefiziums 1797/98 Dienste der Vikare Flüchting, Hartmann und Venne, vor allem Übernahme der 3. Vikarie, mit Aufstellung der Einkünfte und Besichtigung der Kurie.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:52 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.2. Fürstbistum Paderborn (Tektonik)
- 1.2.2.3. Stifte und Klöster (Tektonik)
- Stift Busdorf, Paderborn (Tektonik)
- Stift Busdorf, Paderborn / Akten (Bestand)
- 2. Dignitäten (Gliederung)
- 2.1. Vikarien und Benefizien (Gliederung)