Carl Anselm, Reichsfürst von Thurn und Taxis, Reichsgefürsteter Graf zu Friedberg-Scheer und Abt Robert von Salmansweiler bekunden in Ergänzung des Vertrages von 1787 Oktober 27/30 (StA. Sigmaringen, Urkunden Ostrach), daß 1. Salem auf den strittigen Grenzstreifen zwischen den Grenzmarken Nr. 40 und 41 zugunsten der Grafschaft Friedberg-Scheer verzichtet. 2. Salem ebenso auf ein Vorrecht Bachhauptens beim Schaftrieb im Wald Wagenhart gegenüber den übrigen Gemeinden verzichtet, sich jedoch vorbehalten will, die Trieb bezirke auf den Feldern und in den Wäldern abzuteilen. 3. Dem Stift Salem das Recht zugestehen soll, seinen Lehenleuten zu Herbertingen Holz in seinen eigenen Waldungen anzuweisen, wie umgekehrt Friedberg-Scheer das Recht haben soll, in seinen im salm. Gebiet gelegenen Waldungen Holz anzuweisen, unbeschadet der beiderseitigen Landes-, Forst- und Gerichtsrechte. Dasselbe Recht hat Salem in den Waldungen, die zu den Wirnsweiler Lehenshöfen gehören

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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