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Von Geistlichkeit und Priesterschaft aufzubringende
Beiträge (Avancement-Gelder) für das Kriegsmannshaus in
Vadstena
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Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 10 Das Konsistorium und Konsistorialsachen >> 2.2 10 3 Vokationen und Bestallungen von Kirchen- und Schulbedienten, auch geistliche Gebäude
1689-1700
Enthält: Memoriale des Proviantmeisters Matthias Ketelson wegen Zahlung der von den Geistlichen beim Bremer Kirchenetat geforderten Avancement-Gelder (1689/90, mit Anlagen: Verzeichnis, königliche erneuerte Verordnung wegen der Einkünfte des zu Vadstena für die Kriegsleute angeordneten Hauses vom 31. Dezember 1689 (Druckschrift)); königliches Schreiben an die Regierung wegen Verteilung der Verordnung zum Kriegsmannshaus (1689, mit beigefügter Verordnung (schwed.)); königliches Schreiben vom 10. März 1691 wegen von allen Geistlichen und Priestern aufzubringender Beförderungsgelder; Gesuch einiger Mitglieder des geistlichen Ministeriums in Stade an die Regierung vom April 1700 um Verschonung von den Avancement-Geldern, mit abschlägigem Bescheid
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.