Nachlass Johan Bernard Schmiemann und dessen Verteilung
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B-Vormund, 267
B-Vormund Vormundschaften (Causae pupillares)
Vormundschaften (Causae pupillares) >> 1701-1800
1776
Enthält: Am 27.11.1744 starb in Schiedam (Niederlande) Johan Bernard Schmieman. Seine Eltern waren Johan Wilhelm Schmieman uns Maria Voss auf der Wilkinkhegge (Wilkinghege). Seine Erben sind seine Brüder Johan Herman und Friedrich, beide in Münster, Berndt Henrich bei Schulte Gassel im Kirchspiel Überwasser, Henrich Wilhelm beim Zeller Ahlbrinck in Nienberge, sowie die Kinder seiner † Schwester Anna Katharina, Frau Schuhmacher Clasing in Münster, namens Johan Wilhelm, Herman und Johan Henrich Clasing. In deren Interesse wendet sich der Rat in Münster an den Rat in Schiedam um Auskunft und Herausgabe des Nachlasses, der im Jahre 1776 durch den Boten Jobst Herman Erdman in Südkirchen nach Münster gebracht und verteilt wird. Erwähnt wird der Fuselbrenner (=Branntweinbrenner) Gerhard Bonfy in Schiedam (Briefe von ihm sind bei den Akten) und Faktor Johan Kistemaker senior in Zwolle.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:11 MEZ