Paul Müller zu Friesenhofen gegen Benedikt Liebherr, Forstmeister und früherer Hausmeister des Schlosses zu Rimpach, bzw. dessen Witwe Maria Liebherr und Erben wegen Schuldforderung sowie Johann Friedrich Hueber, Prokurator zu Isny, gegen Franz Anton Hummel, Verwalter zu Eglofs, und dessen Prinzipal Paul Müller zu Friesenhofen wegen des dem Hueber nicht gezahlten Deservits
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Paul Müller zu Friesenhofen gegen Benedikt Liebherr, Forstmeister und früherer Hausmeister des Schlosses zu Rimpach, bzw. dessen Witwe Maria Liebherr und Erben wegen Schuldforderung sowie Johann Friedrich Hueber, Prokurator zu Isny, gegen Franz Anton Hummel, Verwalter zu Eglofs, und dessen Prinzipal Paul Müller zu Friesenhofen wegen des dem Hueber nicht gezahlten Deservits
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 58 Bü 169
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 58 Schwaben, Landgericht
Schwaben, Landgericht >> 2. Malstatt Isny >> 3. Prozeßakten
1722-1733
1 Bü
Archivale
Huber (Hueber), Johann Friedrich, Prokurator, Isny
Hummel (Humel), Franz Anton, Traun-Abensberg'scher Rat und Verwalter, Eglofs
Liebherr, Benedikt; Forstmeister und ehemaliger Hausmeister des Schlosses, Rimpach
Liebherr, Maria, Witwe, Rimpach
Müller, Paul, Friesenhofen
Eglofs : Argenbühl RV
Friesenhofen : Leutkirch im Allgäu RV
Isny im Allgäu RV
Rimpach : Friesenhofen, Leutkirch im Allgäu RV
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ