Janow - Schloss
Vollständigen Titel anzeigen
N20-0165
o. Sign.
N 20 Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern
Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern >> 01. Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern
Juni 2001
Enthält: - Schloss Janow (12 km NO von Altentreptow) Zweigeschossiger Putzbau mit 11 Achsen und flachem Walmdach von 1870-77 im spätklassizistischem Stil als Nachfolgerbau des 1813 zerstörten altem Herrenhauses. Eingang der Hofseite als kleiner Portikus mit zwei dorischen Säulen; Gartenseite mit 3-achsigem Mittelrisalit mit Pilaster und Halbrundfester. Darunter ursprünglich geschlossene Veranda mit Treppe. Rechtsseitig Vierecksturm mit Schweifhaube, jetzt bis zur Traufe abgetragen. Linksseitig Seitentrakt mit offener Veranda und Balkon. Hervorragender Park von 1730 im englischem Stil. Bis 1945 Besitz der Grafen Ziethen von Schwerin, jetzt Sitz der Gemeindeverwaltung und Heimatstube. Güter Landskorn, Janow, Rehberg und Ziethen: Zugehörig Albert Julius Graf von Ziethen-Schwerin (1835-1922). Er war einer der reichsten Großgrundbesitzer Preußens. 1859 zum Grafen ernannt, diente er bis 1869 im Militärdienst. Bild 1: Gartenfront Bild 2: Hofseite Bild 3: Ursprungszustand
Dr. Helmut Stiehler
Akten
Veröffentlichungs- und Nutzungsrecht: Nutzungs- und Veröffentlichungsrecht wurden dem Kreisarchiv übertragen
Format: Bild 1+2
Fototyp: Abzug fbg. Abzug fbg Abzug fbg. , Fotokopie
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Format: Bild 1+2
Fototyp: Abzug fbg. Abzug fbg Abzug fbg. , Fotokopie
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:27 MEZ