Landesverwaltungsamt (Bestand)
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L 99 (Benutzungsort: Magdeburg)
Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik) >> 06. Land Sachsen-Anhalt (seit 1990) >> 06.04. Nachgeordnete Behörden und Einrichtungen >> 06.04.02. Inneres
2004 -
Hinweis: Der Bestand enthält Archivgut, das Schutzfristen gemäß § 10 Abs. 3 ArchG LSA unterliegt und bis zu deren Ablauf nur im Wege einer Schutzfristenverkürzung gemäß § 10 Abs. 4 ArchG LSA oder eines Informationszuganges gemäß § 10 Abs. 4a ArchG LSA zugänglich ist.
Findhilfsmittel: Ablieferungsverzeichnis (eingeschränkt benutzbar)
Registraturbildner: Aufgrund § 6 des Verwaltungsmodernisierungsgrundsätzegesetzes vom 27. Februar 2003 (GVBl. LSA S. 40) wurden zum 31.12.2003 die drei Regierungspräsidien in Dessau, Halle und Magdeburg aufgelöst und zum 01.01.2004 das Landesverwaltungsamt (LVwA) mit Sitz in Halle und unselbständigen Nebenstellen in Dessau und Magdeburg errichtet. Durch das Gesetz zur Neugliederung der Landesverwaltung vom 17. Dezember 2003 (GVBl. LSA S. 352) erfolgte die Auflösung weiterer 22 Behörden (z.B. Staatliche Schulämter und Landesamt für Versorgung und Soziales) und deren Eingliederung in das neue LVwA. Die Landeszentralkasse im Regierungspräsidium Dessau hingegen wurde an die Oberfinanzdirektion Magdeburg abgegeben. Im Zuge der Regierungsneubildung 2011 wurde der Bereich Schule herausgelöst und in das neu eingerichtete Landesschulamt im Ressort des Kultusministeriums überführt.
Die Dienstaufsicht übt das Ministerium für Inneres und Sport aus, die Fachaufsicht die jeweils fachlich zuständige oberste Landesbehörde.
Als obere Landesbehörde ist das LVwA die zentrale Bündelungs- und Koordinierungsbehörde, sie nimmt die Aufgaben der allgemeinen Landesverwaltung zusammenfassend wahr und sorgt für einen einheitlichen Verwaltungsvollzug. Den Aufgaben entsprechend ist es in eine Abteilung 1 Zentraler Service und in die fünf Fachbereiche Bau und Ordnung, Wirtschaft und Kommunales, Landwirtschaft und Umwelt, Bildung, Kultur und Sport (bis 2011 Schule und Kultur) sowie Familie, Gesundheit, Jugend und Versorgung gegliedert.
Bestandsinformationen: Inhalt: Druckschriften des LVwA | Kinder- und Jugendarbeit. - Familien- und Erziehungshilfen. - Förderung von Beratungsstellen und Projekten (dieser Teil der Überlieferung schließt direkt an die des Landesamtes für Versorgung und Soziales [L 20] an). - Verbraucherschutz. - Förderung des Öffentlichen Personennahverkehrs.
Zusatzinformationen: Literaturhinweis: Leimbach/Borschel: Das neue Landesverwaltungsamt in Sachsen-Anhalt. in: Landes- und Kommunalverwaltung. Verwaltungsrechts-Zeitschrift für die Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, Jg. 2004 Heft 11, S. 484 ff.
Findhilfsmittel: Ablieferungsverzeichnis (eingeschränkt benutzbar)
Registraturbildner: Aufgrund § 6 des Verwaltungsmodernisierungsgrundsätzegesetzes vom 27. Februar 2003 (GVBl. LSA S. 40) wurden zum 31.12.2003 die drei Regierungspräsidien in Dessau, Halle und Magdeburg aufgelöst und zum 01.01.2004 das Landesverwaltungsamt (LVwA) mit Sitz in Halle und unselbständigen Nebenstellen in Dessau und Magdeburg errichtet. Durch das Gesetz zur Neugliederung der Landesverwaltung vom 17. Dezember 2003 (GVBl. LSA S. 352) erfolgte die Auflösung weiterer 22 Behörden (z.B. Staatliche Schulämter und Landesamt für Versorgung und Soziales) und deren Eingliederung in das neue LVwA. Die Landeszentralkasse im Regierungspräsidium Dessau hingegen wurde an die Oberfinanzdirektion Magdeburg abgegeben. Im Zuge der Regierungsneubildung 2011 wurde der Bereich Schule herausgelöst und in das neu eingerichtete Landesschulamt im Ressort des Kultusministeriums überführt.
Die Dienstaufsicht übt das Ministerium für Inneres und Sport aus, die Fachaufsicht die jeweils fachlich zuständige oberste Landesbehörde.
Als obere Landesbehörde ist das LVwA die zentrale Bündelungs- und Koordinierungsbehörde, sie nimmt die Aufgaben der allgemeinen Landesverwaltung zusammenfassend wahr und sorgt für einen einheitlichen Verwaltungsvollzug. Den Aufgaben entsprechend ist es in eine Abteilung 1 Zentraler Service und in die fünf Fachbereiche Bau und Ordnung, Wirtschaft und Kommunales, Landwirtschaft und Umwelt, Bildung, Kultur und Sport (bis 2011 Schule und Kultur) sowie Familie, Gesundheit, Jugend und Versorgung gegliedert.
Bestandsinformationen: Inhalt: Druckschriften des LVwA | Kinder- und Jugendarbeit. - Familien- und Erziehungshilfen. - Förderung von Beratungsstellen und Projekten (dieser Teil der Überlieferung schließt direkt an die des Landesamtes für Versorgung und Soziales [L 20] an). - Verbraucherschutz. - Förderung des Öffentlichen Personennahverkehrs.
Zusatzinformationen: Literaturhinweis: Leimbach/Borschel: Das neue Landesverwaltungsamt in Sachsen-Anhalt. in: Landes- und Kommunalverwaltung. Verwaltungsrechts-Zeitschrift für die Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, Jg. 2004 Heft 11, S. 484 ff.
Laufmeter: 17.2
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
14.04.2025, 8:12 AM CEST