Strafverfahren gegen Teilnehmer an den Aktionen streikender Arbeiter gegen Streikbrecher sowie an der kommunistischen Agitation in Langenbielau während eines Textilarbeiterstreiks in Schlesien im Sommer 1929
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I. HA Rep. 84a, Nr. 51413
I. HA Rep. 84a Justizministerium
Justizministerium >> 04 Abteilung für Strafrecht und Strafvollzug (1788 - 1944) >> 04.03 Strafverfolgung. Politische Organisationen und Parteien bzw. einzelne politische Ereignisse (1795 - 1944) >> 04.03.05 Angehörige der Arbeiterbewegung von 1918 bis 1934 >> 04.03.05.06 Kommunistische Partei Deutschlands und ihre Organisationen >> 04.03.05.06.02 Aktionen, Vergehen und gewalttätige Zusammenstöße. Einzelne Landesteile >> 04.03.05.06.02.10 Schlesien
1929 - 1930
Enthält u. a.:
- Bericht des Polizeipräsidenten in Breslau über Ausschreitungen anläßlich der Aussperrungen in der Textilindustrie, Juli 1929
- Programm der illegalen kommunistischen Streikleitung "Der Textilkampf der 60 000 und unsere Aufgaben", o. D.
- Instruktion der KPD.Streikleitung für den Textilkampf, o. D.
- Anklage gegen den Dreher Hermann Siegmund in Reichenbach wegen Körperverletzung, Aug. 1929
- Anklage gegen den Arbeiter Paul Scholz in Langenbielau u. a. wegen Landfriedensbruch, Aug. 1929
- Anklage gegen den Arbeiter Konrad Walter in Langenbielau u. a., wegen Nötigung, Aug. 1929
- Anklage gegen den Redakteur Franz Reichel in Langenbielau wegen Preßvergehen, Sept. 1929
- Anklage gegen den Schlosser Albert Metza aus Reichenbach wegen Körperverletzung, Nov. 1929
- Urteil des Schöffengerichts Schweidnitz in der Strafsache gegen den Schlosser Albert Metza aus Reichenbach wegen Körperverletzung, Dez. 1929
- Urteil des Schöffengerichts Schweidnitz in der Strafsache gegen den Dreher Hermann Siegmund in Reichenbach wegen Körperverletzung, Dez. 1929.
- Bericht des Polizeipräsidenten in Breslau über Ausschreitungen anläßlich der Aussperrungen in der Textilindustrie, Juli 1929
- Programm der illegalen kommunistischen Streikleitung "Der Textilkampf der 60 000 und unsere Aufgaben", o. D.
- Instruktion der KPD.Streikleitung für den Textilkampf, o. D.
- Anklage gegen den Dreher Hermann Siegmund in Reichenbach wegen Körperverletzung, Aug. 1929
- Anklage gegen den Arbeiter Paul Scholz in Langenbielau u. a. wegen Landfriedensbruch, Aug. 1929
- Anklage gegen den Arbeiter Konrad Walter in Langenbielau u. a., wegen Nötigung, Aug. 1929
- Anklage gegen den Redakteur Franz Reichel in Langenbielau wegen Preßvergehen, Sept. 1929
- Anklage gegen den Schlosser Albert Metza aus Reichenbach wegen Körperverletzung, Nov. 1929
- Urteil des Schöffengerichts Schweidnitz in der Strafsache gegen den Schlosser Albert Metza aus Reichenbach wegen Körperverletzung, Dez. 1929
- Urteil des Schöffengerichts Schweidnitz in der Strafsache gegen den Dreher Hermann Siegmund in Reichenbach wegen Körperverletzung, Dez. 1929.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:35 MESZ
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- Justizministerium (Bestand)
- 04 Abteilung für Strafrecht und Strafvollzug (1788 - 1944) (Gliederung)
- 04.03 Strafverfolgung. Politische Organisationen und Parteien bzw. einzelne politische Ereignisse (1795 - 1944) (Gliederung)
- 04.03.05 Angehörige der Arbeiterbewegung von 1918 bis 1934 (Gliederung)
- 04.03.05.06 Kommunistische Partei Deutschlands und ihre Organisationen (Gliederung)
- 04.03.05.06.02 Aktionen, Vergehen und gewalttätige Zusammenstöße. Einzelne Landesteile (Gliederung)
- 04.03.05.06.02.10 Schlesien (Gliederung)