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Gesuche des Kirchspiel Niederdresselndorf um Überlassung von Bauholz für den Kirchenbau
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Freier Grund Sel- und Burbach >> 1. Nassau-Dillenburgische Regierung >> 1.4. Kirchen- und Schulsachen, Begräbnisse
1753-1755
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Gesuche diverser Heimbürger aus dem Kirchspiel Niederdresselndorf um Überlassung von Bauholz für die Erweiterung und Reparatur der Kirche (1753-1754); Gutachterliche Berichte des Baumeisters Terlinden zu Dillenburg über den Bauholzbedarf (1753-1754); Gesuche des Kirchspiels Niederdresselndorf um Bewilligung einer Kollekte für die neu zu erbauende Kirche (1754); Spezifikation der Kosten der neu zu erbauenden Kirche (1754); Gesuch des Kirchspiels Niederdresselndorf um Bewilligung von Bauholz für die Reparatur des Pfarrhauses (1755); Gesuch des Kirchspiels Niederdresselndorf um käufliche Überlassung der im Thiergarten befindlichen Orgel (1755). Korrespondenten u.a.: Heimbürger Conrad Müller (Holzhausen), Heimbürger Johann Simon Müller (Niederdresselndorf), Heimbürger Johannes Gans (Oberdresselndorf), Heimbürger Johannes Reichmann (Lützeln), Regierungsrat Spanknabe (Dillenburg), Baumeister Terlinden (Dillenburg), Geheimrat G. A. von Rauschard (Dillenburg), Dapping (Dillenburg), Heimbürger Johannes Strohmann, Regierungssekretär Grüter (Dillenburg), Amtsvogt J. E. Hofmann (Burbach), Bierbrauer (Dillenburg), Schramm (Dillenburg).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.