Motorisiertes Schützenregiment-29 (Bestand)
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BArch DVH 22-3
call number: DVH 22-3
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Deutsche Demokratische Republik mit sowjetischer Besatzungszone (1945-1990) >> Verteidigung >> Ministerium für Nationale Verteidigung und Nationale Volksarmee >> Nationale Volksarmee >> Landstreitkräfte
1957-1989
Geschichte des Bestandsbildners: Aufstellung: 30. Juni 1956 lt. Befehl Nr. 42/56 des Ministers für Nationale Verteidigung als Infanterieregiment-29,
Umbenennung: 30. Nov. 1956 in MSR-29 lt. Anordnung Nr. 160/56 des Chefs des Hauptstabes des Ministeriums für Nationale Veteidigung
Standort: 01. Juli 1956 Prora
ab 1980 Hagenow
Vorgesetzte Dienststelle: ab Dez. 1956 Stab 8. Motorisierte Schützendivision
Verleihung Traditionsnamen: 06. Okt. 1967 Verleihung an Kaserne "Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne", am 29. Februar 1976 verleihung an Truppenteil "Ernst Moritz Arndt"
Verleihung der Truppenfahne: 07. Oktober 1959
Struktur 1967:
Regimentsstab
Aufklärungskompanie
Nachrichtenkompanie
VKR-Gruppe
Chemischer Zug
I. Mot.-Schützenbataillon
II. Mot. Schützenbataillon
III. Mot.-Schützenbataillon
Panzerbataillon
Granatwerferbatterie
SFK-Batterie
PALR-Batterie
Flak-Batterie
Instandsetzungskompanie
Transportkompanie
Versorgungszug
Regimentslager
Remgiments-Medizinischer-Punkt
Aufgabe: Als Bestandteil der MSD handeln sie in deren Bestand oder lösen die Aufgaben selbständig. Die Gefechtsaufgaben werden im Zusammenwirken mit anderen Truppenteilen der am Gefecht teilnehmenden Kräfte der Teilstreitkräfte, Waffengattungen und Spezialtruppen gelöst. In den Jahren 1957/58 erfüllte das Regiment Aufgaben als Reserveausbildungsregiment zur Ausbildung von Partei-, Staatsfunktionären und Studenten. 1959 erhielt es durch Verfügung des Ministers für Nationale Verteidigung die Aufgabe zur Spezialisierung in der Ausbildung als Seelandeabwehr- und Seelanderegiment.
Kommandeure:
1954 - 1956 Oberstleutnant Günter Wolf
1956 - 1961 Major Wolfgang Wiegand
1961 - 1963 Major Hans Leipold
1963 - 1965 Oberstleutnant Konrad Thomas
1965 - 1970 Oberstleutnant Alfred Walter
1970 - 1974 Oberstleutnant Johannes Hildebrandt
1974 - 1979 Oberst Adolf Bertl
1979 - 1981 Major Uwe Sprunk
1981 - 1987 Oberstleutnant Peter Weichbrodt
1987 - 1990 Oberstleutnant Uwe Ziegler
Stellvertreter für Politische Arbeit Motorisiertes Schützenregiment-29 DVP 23-3:
-keine Angabe-
Inhaltliche Charakterisierung: Überlieferung:
- Befehle des Kommandeurs, 1964-1983;
- Befehle des Kommandeurs über Kader, 1969-1970;
- Anordnungen des Kommandeurs, 1969-1981;
- Auskunftsberichte des Kommandeurs, 1978-1981;
- Leitungssitzungen/Dienstbesprechungen, 1971-1981;
- Übergabe/Übernahme der Dienstgeschäfte, 1963-1982;
- Besondere Vorkommnisse, 1970-1978;
- Chroniken der Ausbildungsjahre, 1956-1989;
- Gefechtsbereitschaft, 1972-1975;
- Aufgabenstellung des Kommandeurs für die politische und Gefechtsausbildung, 1974-1981;
- Auswertung der Ausbildungsjahre, 1964-1983;
- Aus- und Weiterbildung, 1976-1980;
- Übungen, 1967;
- Monatspläne der politischen Arbeit, 1967-1975;
- Informationsberichte über die politische Arbeit, 1973-1979;
- Einschätzungen der Wirksamkeit politischen Schulung, gesellschaftswissenschaftlichen Weiterbildung, Propagandaarbeit der FDJ, 1967-1975.
Stellvertreter für Politische Arbeit Motorisiertes Schützenregiment-29 DVP 23-3:
-keine Angabe-
Erschließungszustand: Datenbank, Findkartei
Vorarchivische Ordnung: Die Aktenbildung erfolgte bereits bei den Registraturbildnern auf der Grundlage des Einheitsaktenplanes K 01/3/001.
Bis 1972 gab es das Verwaltungsarchiv des MB V in Neubrandenburg. Mit der Bildung des Kommandos der Landstreitkräfte wurde dieses aufgelöst und das Schriftgut wurde im Verwaltungsarchiv der Landstreitkräfte in Geltow zusammengeführt. Die Ablieferung der Akten erfolgte jährlich an das Verwaltungsarchiv. Nach Bewertung wurde jährlich das archivwürdige Schriftgut an das Militärarchiv der DDR abgegeben. Im Oktober 1990 übernahm das Bundesarchiv-Militärarchiv die Bestände der NVA. Die Tektonik wurde neu bearbeitet.
Archivsignatur des Verwaltungsarchivs des MB V bis 1972: VA-05-...
Archivsignatur des Verwaltungsarchivs der Landstreitkräfte ab 1972: VA-10-...
Signaturen des Militärarchivs der DDR für den Bereich des Militärbezirks V: VA-05/....
Signaturen des Bundesarchiv-Militärarchiv: DVH 22-3/....
Stellvertreter für Politische Arbeit Motorisiertes Schützenregiment-29 DVP 23-3:
-keine Angabe-
Zitierweise: BArch DVH 22-3/...
Umbenennung: 30. Nov. 1956 in MSR-29 lt. Anordnung Nr. 160/56 des Chefs des Hauptstabes des Ministeriums für Nationale Veteidigung
Standort: 01. Juli 1956 Prora
ab 1980 Hagenow
Vorgesetzte Dienststelle: ab Dez. 1956 Stab 8. Motorisierte Schützendivision
Verleihung Traditionsnamen: 06. Okt. 1967 Verleihung an Kaserne "Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne", am 29. Februar 1976 verleihung an Truppenteil "Ernst Moritz Arndt"
Verleihung der Truppenfahne: 07. Oktober 1959
Struktur 1967:
Regimentsstab
Aufklärungskompanie
Nachrichtenkompanie
VKR-Gruppe
Chemischer Zug
I. Mot.-Schützenbataillon
II. Mot. Schützenbataillon
III. Mot.-Schützenbataillon
Panzerbataillon
Granatwerferbatterie
SFK-Batterie
PALR-Batterie
Flak-Batterie
Instandsetzungskompanie
Transportkompanie
Versorgungszug
Regimentslager
Remgiments-Medizinischer-Punkt
Aufgabe: Als Bestandteil der MSD handeln sie in deren Bestand oder lösen die Aufgaben selbständig. Die Gefechtsaufgaben werden im Zusammenwirken mit anderen Truppenteilen der am Gefecht teilnehmenden Kräfte der Teilstreitkräfte, Waffengattungen und Spezialtruppen gelöst. In den Jahren 1957/58 erfüllte das Regiment Aufgaben als Reserveausbildungsregiment zur Ausbildung von Partei-, Staatsfunktionären und Studenten. 1959 erhielt es durch Verfügung des Ministers für Nationale Verteidigung die Aufgabe zur Spezialisierung in der Ausbildung als Seelandeabwehr- und Seelanderegiment.
Kommandeure:
1954 - 1956 Oberstleutnant Günter Wolf
1956 - 1961 Major Wolfgang Wiegand
1961 - 1963 Major Hans Leipold
1963 - 1965 Oberstleutnant Konrad Thomas
1965 - 1970 Oberstleutnant Alfred Walter
1970 - 1974 Oberstleutnant Johannes Hildebrandt
1974 - 1979 Oberst Adolf Bertl
1979 - 1981 Major Uwe Sprunk
1981 - 1987 Oberstleutnant Peter Weichbrodt
1987 - 1990 Oberstleutnant Uwe Ziegler
Stellvertreter für Politische Arbeit Motorisiertes Schützenregiment-29 DVP 23-3:
-keine Angabe-
Inhaltliche Charakterisierung: Überlieferung:
- Befehle des Kommandeurs, 1964-1983;
- Befehle des Kommandeurs über Kader, 1969-1970;
- Anordnungen des Kommandeurs, 1969-1981;
- Auskunftsberichte des Kommandeurs, 1978-1981;
- Leitungssitzungen/Dienstbesprechungen, 1971-1981;
- Übergabe/Übernahme der Dienstgeschäfte, 1963-1982;
- Besondere Vorkommnisse, 1970-1978;
- Chroniken der Ausbildungsjahre, 1956-1989;
- Gefechtsbereitschaft, 1972-1975;
- Aufgabenstellung des Kommandeurs für die politische und Gefechtsausbildung, 1974-1981;
- Auswertung der Ausbildungsjahre, 1964-1983;
- Aus- und Weiterbildung, 1976-1980;
- Übungen, 1967;
- Monatspläne der politischen Arbeit, 1967-1975;
- Informationsberichte über die politische Arbeit, 1973-1979;
- Einschätzungen der Wirksamkeit politischen Schulung, gesellschaftswissenschaftlichen Weiterbildung, Propagandaarbeit der FDJ, 1967-1975.
Stellvertreter für Politische Arbeit Motorisiertes Schützenregiment-29 DVP 23-3:
-keine Angabe-
Erschließungszustand: Datenbank, Findkartei
Vorarchivische Ordnung: Die Aktenbildung erfolgte bereits bei den Registraturbildnern auf der Grundlage des Einheitsaktenplanes K 01/3/001.
Bis 1972 gab es das Verwaltungsarchiv des MB V in Neubrandenburg. Mit der Bildung des Kommandos der Landstreitkräfte wurde dieses aufgelöst und das Schriftgut wurde im Verwaltungsarchiv der Landstreitkräfte in Geltow zusammengeführt. Die Ablieferung der Akten erfolgte jährlich an das Verwaltungsarchiv. Nach Bewertung wurde jährlich das archivwürdige Schriftgut an das Militärarchiv der DDR abgegeben. Im Oktober 1990 übernahm das Bundesarchiv-Militärarchiv die Bestände der NVA. Die Tektonik wurde neu bearbeitet.
Archivsignatur des Verwaltungsarchivs des MB V bis 1972: VA-05-...
Archivsignatur des Verwaltungsarchivs der Landstreitkräfte ab 1972: VA-10-...
Signaturen des Militärarchivs der DDR für den Bereich des Militärbezirks V: VA-05/....
Signaturen des Bundesarchiv-Militärarchiv: DVH 22-3/....
Stellvertreter für Politische Arbeit Motorisiertes Schützenregiment-29 DVP 23-3:
-keine Angabe-
Zitierweise: BArch DVH 22-3/...
Motorisiertes Schützenregiment-29 (MSR-29), 1957-1989
131 Aufbewahrungseinheiten; 3,9 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Amtliche Druckschriften: ADS siehe K 358/3/001
Literatur: Die Landstreitkräfte der NVA, Kopenhagen, Wilfried, 1999
Literatur: Die Landstreitkräfte der NVA, Kopenhagen, Wilfried, 1999
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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