Testament der Jf. Elisabeth Herding vom 18. August 1663, verkündet am 20. August 1666.
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B-Testa, II 226
B-Testa Testamente
Testamente >> 1600-1699
(1650) 1663-1666
Enthält: Als Erbe wird eingesetzt ihr Bruder Johan Herding, canonicus in Vreden. Vermächtnisse erhalten 1. ihr Schwager Kaspar Schletbrugge und dessen mit ihrer + Schwester Margarete erzeugten Kinder: a. Johan, Licentiat, b. Anna Margarete, Frau Consbrück, 2. die Enkelin ihres + Bruders Christoph, das Töchterchen der Anna Margarete, 3. Elisabeth Herding, gewesene Klosterjungfer in Borken, 4. Kornelia Herding, Tochter ihres + Bruders Christopher Herding, 5. Johan Herman, Klara Margarete und Anna Elisabeth Bispinck, Kinder ihrer + Schwester Anna Herding, Frau Bisping, 6. die Kinder des + Johan Herding, Hauptmann in Münster, des Sohnes ihres Bruders Christoph. Die Jesuiten erhalten einen Rentbrief über 1000 Goldgulden sprechend auf den Grafen von Bentheim. Zu Testamentsvollstreckern werden ernannt ihr Vetter Johan Friedrich Plonies, canonicus an St. Mauritz, und Henrich Tunneken, Vikar an Ludgeri und Lamberti. Testament wird errichtet im Mergenfeldischen (Marienfeldischen [?] Hof bei der Kirche zum Brüdten [?]. Zeugen: M. Johan Widtbusch, Schneider, und M. Johan Strathaus, Drechsler. Von Rats wegen: Henrich von Detten. In einem früheren Testament vom 3.5.1650 werden dieselben Personen und der noch lebende Hauptmann Johan Herding bedacht. Zum Testamentsvollstrecker ist außer Plonies ihr Vetter Henrich Scholbrock, canonicus an Ludgeri, benannt. Zeugen: Laurentius Hamelburg und Evert Nünninck. Von Rats wegen: Johan Heerde.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:21 MEZ