Das doppelte Stimmrecht der Grafschaft Wied im niederrheinisch-westfälischen Kreis, Bd. 2
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L 41 a, 262
L 41 a Niederrheinisch-Westfälisches Grafenkollegium
Niederrheinisch-Westfälisches Grafenkollegium >> 1. Verfassung und Verwaltung des Grafenkollegiums >> 1.5. Verfassungs- und allgemeine Angelegenheiten
1776-1783
Enthaeltvermerke: 1776: Wiederaufnahme der Bemühungen um das Stimmrecht der Grafen v. Wied auf Grund eines neuerlichen Kreisausschreibens über die Einführung eines allgemeinen Kalenders 1777: Widerstand gegen das doppelte Stimmrecht der Grafen v. Wied größer als gegen die doppelte Ausfertigung von Kreisausschreiben an die Grafen v. Wied 1778: Präsentationsrecht für die Beisitzer zum Reichskammergericht durch die evangelischen Kreisstände. Ausgleich zwischen den evangelischen Kreisständen. Erneutes gemeinsames Ausschreiben wegen der Grafschaft Fagnolles mit Vorbehalt des evangelischen Kondirektoriums wegen der einfachen Ausfertigung. Absprachen über gemeinsames Vorgehen mit den Regierungen der Kreisstände Sayn und Schaumburg. Gleichzeitiger Protest der Regierungen der Kreisstände Wied und Sayn an den münsterschen Direktorialgesandten v. Tenspolde und an den jülichschen Direktorialgesandten v. Grein 1779: Verbindung der Rezeptionssache des Fürsten Karl v. Ligne mit dem Stimmrecht der Kreisstände von Wied und Sayn 1782: Kaum Aussicht auf Erfolg in der Stimmrechts- und Ausfertigungssache. Verzögerte Aufnahme des Fürsten Karl v. Ligne wegen der Ausfertigungssache trotz Zustimmung aller Kreisstände. Gratifikation für den Direktorialgesandten v. Emminghaus. Antrag des Direktorialgesandten v. Emminghaus wegen der zweifachen Ausfertigung der Kreisausschreiben für die Kreisstände Sayn und Wied an das Kreisdirektorium. Auszahlung eines Teils der Gratifikation 1783: Erneute Verzögerung durch angebliche Unpäßlichkeit des münsterschen Direktorialgesandten. Beharren der katholischen Kreisdirektoren auf einfachen Kreisausschreiben an die Grafen v. Wied
Niederrheinisch-Westfälisches Grafenkollegium
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:33 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
- Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik)
- 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Tektonik)
- 1.1. Land Lippe (bis 1947) (Tektonik)
- 1.1.4. Außerlippische Bestände (Tektonik)
- Niederrheinisch-Westfälisches Grafenkollegium (Bestand)
- 1. Verfassung und Verwaltung des Grafenkollegiums (Gliederung)
- 1.5. Verfassungs- und allgemeine Angelegenheiten (Gliederung)