Wilhelm von Bayern, Obervogt zu Scheer, Rudolf Strölin, Hofmeister zu Buchau, und Johannes Pur, Vogt zu Schussenried, als Tädingsleute errichten einen Vertrag zwischen Ammann und Gemeinde des Dorfs Allmannsweiler und den armen Leuten zu Oggensweiler und Gebersweiler um Trieb und Tratt zwischen den drei Flecken von der Hungerlachen bis zum Fischersteig. Sie bestimmen, daß die Gemeinden Oggensweiler und Gebersweiler in den Gütern der Gde. Allmannsweiler nicht mehr treiben dürfen und setzen die Grenzen des Viehtriebs fest
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Wilhelm von Bayern, Obervogt zu Scheer, Rudolf Strölin, Hofmeister zu Buchau, und Johannes Pur, Vogt zu Schussenried, als Tädingsleute errichten einen Vertrag zwischen Ammann und Gemeinde des Dorfs Allmannsweiler und den armen Leuten zu Oggensweiler und Gebersweiler um Trieb und Tratt zwischen den drei Flecken von der Hungerlachen bis zum Fischersteig. Sie bestimmen, daß die Gemeinden Oggensweiler und Gebersweiler in den Gütern der Gde. Allmannsweiler nicht mehr treiben dürfen und setzen die Grenzen des Viehtriebs fest
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/13 T 1 Nr. 101
Rep. VIII K. 3 F. 2b Nr. 2
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/13 T 1 Dürmentingen-Bussen: Urkunden
Dürmentingen-Bussen: Urkunden >> I. Urkunden
1516 April 7 (Mo n. Misericordia Domini)
Urkunden
Siegler: Schiedsleute
Baur, Johann; Vogt, Schussenried
Bayern, Wilhelm von; Obervogt, Scheer
Strölin, Rudolf; Buchau
Allmannsweiler BC
Buchau BC
Obereggatsweiler: Braunenweiler, Bad Saulgau SIG
Scheer SIG
Schussenried BC
Untereggatsweiler: Braunenweiler, Bad Saulgau SIG
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:43 MESZ