Andreas Lobner, öffentlicher Notar, transsumiert auf Bitte des Großkomturs Wilhelm von Helfenstein die zwei Urkunden des Großfürsten Jogaila von Litauen von 1382 Oktober 31 und die Urkunde des Großfürsten Jogaila von Litauen von 1380 Mai 31
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XX. HA, Perg.-Urkk., Schieblade 52, Nr. 8
XX. HA, Perg.-Urkk. Pergamenturkunden
Pergamenturkunden >> 02 Äußere Angelegenheiten Preußens (Schieblade 19-108) >> 02.052 Schieblade 52 (Litauen und Samaiten bis Jogaila)
1393 April 29.
Enthält: Inserierte Urkunden:
(1) Jogaila, Großfürst von Litauen, und sein Bruder Skirgaila, Herzog von Troki, geloben dem Hochmeister Konrad Zöllner von Rotenstein und dem livländischen Deutschordensmeister Wilhelm von Friemersheim einen vierjährigen Frieden und sich innerhalb dieser Zeit taufen zu lassen. Werder Dobesin. 1382 Oktober 31
(2) JJogaila, Großfürst von Litauen, und sein Bruder Skirgaila, Herzog von Troki, geloben dem Hochmeister Konrad Zöllner von Rotenstein und dem livländischen Deutschordensmeister Wilhelm von Friemersheim Kriegshilfe in der Zeit des vierjährigen Friedens.. Werder Dobesin. 1382 Oktober 31.
(3) Jogaila, Großfürst von Litauen, beurkundet einen Friedensvertrag mit dem Hochmeister Winrich von Kniprode, der einen Plan eines gemeinschaftlichen Angriffs auf die Ländereien von Kestutis beinhaltet.
(1) Jogaila, Großfürst von Litauen, und sein Bruder Skirgaila, Herzog von Troki, geloben dem Hochmeister Konrad Zöllner von Rotenstein und dem livländischen Deutschordensmeister Wilhelm von Friemersheim einen vierjährigen Frieden und sich innerhalb dieser Zeit taufen zu lassen. Werder Dobesin. 1382 Oktober 31
(2) JJogaila, Großfürst von Litauen, und sein Bruder Skirgaila, Herzog von Troki, geloben dem Hochmeister Konrad Zöllner von Rotenstein und dem livländischen Deutschordensmeister Wilhelm von Friemersheim Kriegshilfe in der Zeit des vierjährigen Friedens.. Werder Dobesin. 1382 Oktober 31.
(3) Jogaila, Großfürst von Litauen, beurkundet einen Friedensvertrag mit dem Hochmeister Winrich von Kniprode, der einen Plan eines gemeinschaftlichen Angriffs auf die Ländereien von Kestutis beinhaltet.
Archivale
Hubatsch/Joachim, Regesta II, Nr. 1276, 1091 (Insert 1), 1090 (Insert 2), 1077 (Insert 3).
Verweis: Alle inserieten Urkunden sind jeweils zudem als Ausfertigung überliefert (1: XX. HA, Perg.-Urkk., Schieblade 52, Nr. 6; 2: XX. HA, Perg.-Urkk., Schieblade 52, Nr. 5; 3: XX. HA, Perg.-Urkk., Schieblade 52, Nr. 4). Die inserierten Urkunden (1) und (2) sind zudem in einem Transsumpt von 1410 April 23 (XX. HA, Perg.-Urkk., Schieblade 52, Nr. 7) überliefert.
Verweis: Alle inserieten Urkunden sind jeweils zudem als Ausfertigung überliefert (1: XX. HA, Perg.-Urkk., Schieblade 52, Nr. 6; 2: XX. HA, Perg.-Urkk., Schieblade 52, Nr. 5; 3: XX. HA, Perg.-Urkk., Schieblade 52, Nr. 4). Die inserierten Urkunden (1) und (2) sind zudem in einem Transsumpt von 1410 April 23 (XX. HA, Perg.-Urkk., Schieblade 52, Nr. 7) überliefert.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:34 MESZ
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