Allgemeiner Studentenausschuss (Bestand)
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UAT 169/
Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik) >> F Studierende >> Fa Studentenschaft >> Fa 2 Verfasste Studentenschaft >> Allgemeiner Studentenausschuss (AStA) (1918-1977)
1919-1972
Bestandsbeschreibung: Übernommen: 1972-1973, Nachträge 1978-2006.
Bestandsstruktur, -geschichte:
Die Registratur der NS-Studentenführung wurde im Sommer 1945 von Karl-Heinz Schröder sichergestellt. Zu diesem Zeitpunkt fehlten bereits die Unterlagen über die Funktionäre der Studentenführung. Die Studentenkartei wurde auf Beschluss des amtierenden geschäftsführenden Vorstands vernichtet, die restlichen Unterlagen 1946/47 dem neuen AStA übergeben.
Inhalt:
1. 1919-1945:
Verfassung, Wahl-, Geschäfts-, Kassen-, Ehrenordnung (UAT 169/150-153: 4 Nrn, 1919-1927).
Protokolle (UAT 169/1-3: 3 Nrn, 1920-1930).
Wahlen (UAT 169/4: 1 Nr., 1921-1939).
Ehrengerichtssachen (UAT 169/5: 1 Nr., 1920-1929).
Deutsche Studentenschaft (UAT 169/6: 1 Nr., 1919-1931).
Politische Beurteilung von Dozenten und Assistenten (UAT 169/7: 1 Nr., 1934-1940).
Unterlagen des Studentenführers der Universität Tübingen (UAT 169/8-9: 2 Nrn, 1933-1943).
2. Protokolle (UAT 169/11-1910 Nrn, 1945-1968).
3. Laufende Angelegenheiten 1945-1968: Zonenrat der studentischen Vertretungen, Satzung des AStA und des Verbandes deutscher Studentenschaften (VDS), Hochschulgesetz, Arbeitsvermittlung, Geldsammlungen, Studentische Vereinigungen und Verbindungen, Wohnungsfrage, Studentenzeitung "Notizen", Studentenaustausch, Zulassung zum Studium, Disziplinarangelegenheiten, AStA-Veranstaltungen, AStA-Beitrag, Studentenwerk (UAT 169/21-43, 169/156-157: 25 Nrn, 1945-1968).
4. "Politisches Forum" (UAT 169/44-45, 149: 2 Nrn, 1954-1966).
5. Verband Deutscher Studentenschaften (UAT 169/46-67: 12 Nrn, 1949-1968).
6. Satzung, Hochschulgesetz (UAT 169/58-60: 3 Nrn, 1950-1968).
7. Presseausschnitte (UAT 169/61-65a: 6 Nrn, 1961-1968).
8. Auslandsstelle (UAT 169/66-84, 154-155: 21 Nrn, 1946-1968).
9. Finanzreferat (UAT 169/85: 1 Nr., 1947-1968).
10./11. Referat für gesamtdeutsche Studentenfragen und politische Bildungsarbeit (UAT 169/86-95: 10 Nrn, 1947-1971).
12. Referat für Jugendarbeit (UAT 169/96: 1 Nr., 1961-1964).
13. Kulturreferat (UAT 169/97-99a: 4 Nrn, 1948-1970).
14. Pressereferat (UAT 169/100-101a: 3 Nrn, 1948-1966).
15. Sozialreferat (UAT 169/102-108,156: 8 Nrn, 1948-1968).
16. Bau- und Wohnungsreferat (UAT 169/109-113, 157: 6 Nrn, 1960-1970).
17. Association Internationale des Etudiants en Sciences Economiques et Commerciales (AIESEC) (UAT 169/114-115: 2 Nrn, 1960-1966).
18. World University Service (WUS) (UAT 169/116: 1 Nr., 1947-1952).
19. Studentenparlament (UAT 169/117-118: 3 Nrn, 1968-1970).
20. AStA-Flugblätter (UAT 169/119-121: 3 Nrn, 1961-1971).
21. Fachschaften (UAT 169/122-141: 20 Nrn, 1953-1972).
22. Verschiedenes, Politische Gruppen (UAT 169/142-143: 2 Nrn, 1972).
23. Akten des Sprechers der Fachschaft Medizin Gerd Stipp (UAT 169/144-146: 3 Nrn, 1970-1972).
24. Zeitungen der Studentenschaft (UAT 169/147-148, 158: 3 Nrn, 1951-1969).
Bestandsstruktur, -geschichte:
Die Registratur der NS-Studentenführung wurde im Sommer 1945 von Karl-Heinz Schröder sichergestellt. Zu diesem Zeitpunkt fehlten bereits die Unterlagen über die Funktionäre der Studentenführung. Die Studentenkartei wurde auf Beschluss des amtierenden geschäftsführenden Vorstands vernichtet, die restlichen Unterlagen 1946/47 dem neuen AStA übergeben.
Inhalt:
1. 1919-1945:
Verfassung, Wahl-, Geschäfts-, Kassen-, Ehrenordnung (UAT 169/150-153: 4 Nrn, 1919-1927).
Protokolle (UAT 169/1-3: 3 Nrn, 1920-1930).
Wahlen (UAT 169/4: 1 Nr., 1921-1939).
Ehrengerichtssachen (UAT 169/5: 1 Nr., 1920-1929).
Deutsche Studentenschaft (UAT 169/6: 1 Nr., 1919-1931).
Politische Beurteilung von Dozenten und Assistenten (UAT 169/7: 1 Nr., 1934-1940).
Unterlagen des Studentenführers der Universität Tübingen (UAT 169/8-9: 2 Nrn, 1933-1943).
2. Protokolle (UAT 169/11-1910 Nrn, 1945-1968).
3. Laufende Angelegenheiten 1945-1968: Zonenrat der studentischen Vertretungen, Satzung des AStA und des Verbandes deutscher Studentenschaften (VDS), Hochschulgesetz, Arbeitsvermittlung, Geldsammlungen, Studentische Vereinigungen und Verbindungen, Wohnungsfrage, Studentenzeitung "Notizen", Studentenaustausch, Zulassung zum Studium, Disziplinarangelegenheiten, AStA-Veranstaltungen, AStA-Beitrag, Studentenwerk (UAT 169/21-43, 169/156-157: 25 Nrn, 1945-1968).
4. "Politisches Forum" (UAT 169/44-45, 149: 2 Nrn, 1954-1966).
5. Verband Deutscher Studentenschaften (UAT 169/46-67: 12 Nrn, 1949-1968).
6. Satzung, Hochschulgesetz (UAT 169/58-60: 3 Nrn, 1950-1968).
7. Presseausschnitte (UAT 169/61-65a: 6 Nrn, 1961-1968).
8. Auslandsstelle (UAT 169/66-84, 154-155: 21 Nrn, 1946-1968).
9. Finanzreferat (UAT 169/85: 1 Nr., 1947-1968).
10./11. Referat für gesamtdeutsche Studentenfragen und politische Bildungsarbeit (UAT 169/86-95: 10 Nrn, 1947-1971).
12. Referat für Jugendarbeit (UAT 169/96: 1 Nr., 1961-1964).
13. Kulturreferat (UAT 169/97-99a: 4 Nrn, 1948-1970).
14. Pressereferat (UAT 169/100-101a: 3 Nrn, 1948-1966).
15. Sozialreferat (UAT 169/102-108,156: 8 Nrn, 1948-1968).
16. Bau- und Wohnungsreferat (UAT 169/109-113, 157: 6 Nrn, 1960-1970).
17. Association Internationale des Etudiants en Sciences Economiques et Commerciales (AIESEC) (UAT 169/114-115: 2 Nrn, 1960-1966).
18. World University Service (WUS) (UAT 169/116: 1 Nr., 1947-1952).
19. Studentenparlament (UAT 169/117-118: 3 Nrn, 1968-1970).
20. AStA-Flugblätter (UAT 169/119-121: 3 Nrn, 1961-1971).
21. Fachschaften (UAT 169/122-141: 20 Nrn, 1953-1972).
22. Verschiedenes, Politische Gruppen (UAT 169/142-143: 2 Nrn, 1972).
23. Akten des Sprechers der Fachschaft Medizin Gerd Stipp (UAT 169/144-146: 3 Nrn, 1970-1972).
24. Zeitungen der Studentenschaft (UAT 169/147-148, 158: 3 Nrn, 1951-1969).
158 Nrn; 9,90 lfm
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:03 MEZ
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