Johannes Cuutellifabri aus Großenhain (de Hayn), öffentlicher Notar, beurkundet unter Einrückung einer Urkunde Markgraf Wilhelms [I.] von Meißen über Zueignung des Dorfes Kötitz, ausgestellt am Sonnabend St. Barbara [4. Dezember] 1406, einen Vergleich zur Beilegung eines Streites. Dieser Streit war anlässlich eines Tauschs von Zinseinkünften zwischen Peter Kale, Propst des Klosters Sornzig und Altarist des dortigen St. Ursula-Altars einerseits und Nikolaus, Altarist der Kapelle Corpris Christi im Armenhaus in Oschatz, andererseits ausgebrochen und wurde von Johann von Schleinitz (Slynicz), Doktor der Rechte und Propst in Bautzen, sowie Stephan Moir, Scholaster und Kanoniker der Kirche zu Meißen, beigelegt. Die Einzelbestimmungen des Vergleich werden ausführlich dargelegt.- Weitere genannte Orte: Leuben (Lubil) [sw. Oschatz], Reppen (Reppin).- Weitere genannte Personen: Johannes XXIII., Papst; Thimo, früherer Bischof von Meißen; Dietrich von Schleinitz und dessen Brüder in Leuben und Reppen.

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Sächsisches Staatsarchiv
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