Karl Wilhelm Ferdinand, Herzog zu Br. u. Lün., belehnt nach Absterben des Johann Chrph. Weyhe zu Wobeck den Johann Friedrich Weyhe zu Jerxheim, des weil. Heinr. Jakob Sohn, u. seine Vettern: Valentin Chrph u. Joh. Heinr., des verstorbenen Lehnträgers Johann Christoph Weyhe Söhne zu Wobeck, mit 1 Hofe u. 1 Hufe zu Jerxheim, 1 1/2 Hufen auf dem Secker Felde, 1/2 Hufe auf dem Söllinger Felde, samt 1 Hofstätte in dem Dorfe, vom Herzogtum Braunschweig-Wolfenbüttel, die vorerwähnte halbe Hufe u. Hofstätte aber vormals von den v. Sampleben zu Lehen gehend. So geschehen in Unser Vestung Wolfenbüttel, nach Christi-Gebuhrt 1790 am 9. Monats-Tag Julii. Mit Unterschr. u. Siegel in Holzk. a. Pergamentstr.
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Karl Wilhelm Ferdinand, Herzog zu Br. u. Lün., belehnt nach Absterben des Johann Chrph. Weyhe zu Wobeck den Johann Friedrich Weyhe zu Jerxheim, des weil. Heinr. Jakob Sohn, u. seine Vettern: Valentin Chrph u. Joh. Heinr., des verstorbenen Lehnträgers Johann Christoph Weyhe Söhne zu Wobeck, mit 1 Hofe u. 1 Hufe zu Jerxheim, 1 1/2 Hufen auf dem Secker Felde, 1/2 Hufe auf dem Söllinger Felde, samt 1 Hofstätte in dem Dorfe, vom Herzogtum Braunschweig-Wolfenbüttel, die vorerwähnte halbe Hufe u. Hofstätte aber vormals von den v. Sampleben zu Lehen gehend. So geschehen in Unser Vestung Wolfenbüttel, nach Christi-Gebuhrt 1790 am 9. Monats-Tag Julii. Mit Unterschr. u. Siegel in Holzk. a. Pergamentstr.
NLA WO, 130 Urk, Nr. 200
NLA WO, 130 Urk Herzogliche Lehnsbriefe
Herzogliche Lehnsbriefe >> 1 Gliederungstitelebene 1
09.07.1790
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ