7/12,2 [Nr. 49,1]: Beschwerde über Behinderung durch die Meister beim Meisterstück
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(Neusch. Nr. 56)
UAT 7/ Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (II)
Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (II) >> 9. Buchbinder (1575-1810) >> Buchbinder, Fasz. II: Nr. 49-82
1677
Enthält: Bl. 132-137v: Kasp. Kirchner, Geheimer und Lehenssekretär an die Universität, St. 10.9.1677: Der Sohn meines Schwagers, des mg. Joh. Jak. Albich, gewesenen Pfarrers zu Schweikheim, mein Pflegesohn Joh. Christian Albich, wurde gegen den Einspruch der Meister von der Universität zum Meisterstück zugelassen. Sie zwangen ihn, niemand von der Universität zur Schau beizuziehen, zu geloben, dass er sich nicht über das Urteil beschwere, zogen die Schau von Mittag bis in die sinkende Nacht hin, stellten Kleinigkeiten als Hauptfehler hin (die Stuttgarter Meister Bab und Zubrodt gaben ihm ein gutes Zeugnis), überschrien ihn so, dass er nach ihrer eigenen Aussage zitterte, schickten ihn täglich zum Weinholen, so dass er sie mit seiner Arbeit allein lassen musste, verboten ihm, 12 Jahre lang Gesellen und Lehrlinge zu halten wie kurz zuvor dem Zach. Eckhardt, mit dem sie ebenso tyrannisch verfuhren, verlangten neben den statutengemäßen 2 fl für die Lade für jeden Meister ein Extrageschenk und eine kostbare, von ihm selbst zu bestimmende Mahlzeit. Ich bitte um Überprüfung. e.
Akte
Albich, Johann Christoph (geb. um 1660)
Buchbinder, Fasz. II: Nr. 49-82
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:43 MEZ
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- Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (II) (Bestand)
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- Buchbinder, Fasz. II: Nr. 49-82 (Archivale)